Fußball

Schwere Beine machen dem SC Velbert zu schaffen

Sorgte für den Ehrentreffer seines Teams: Lars Hilger (r.) von SC Velbert in der Partie gegen TuS Ennepetal.

Sorgte für den Ehrentreffer seines Teams: Lars Hilger (r.) von SC Velbert in der Partie gegen TuS Ennepetal.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Velbert/Essen.  Die Knieps-Truppe unterliegt dem TuS Ennepetal mit 1:3 und steigt dann gegen den GTSV Essen mit 8:2 erfolgreich in den GENO-Cup ein.

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SC gegen TuS Ennepetal: Schäfer – Deniz, Lewicki, Weck, Blume, Tekadiomona, Jeglorz, Hilger, Yildiz, Langen, Lange.

Tore: 0:1 (17.), 0:2 (44.), 1:2 Hilger (69.), 1:3 (70.)


SC gegen GTSV Essen: Horn – Buco, Rec, Michels, Filippou, Altenkamp, Lühr, Lewicki (34. Deniz), Blume (34. Weck), Fritsch, Federico.

Tore: 0:1 (10.), 1:1 Federico (10.), 2:1 Lühr (23.), 3:1 Lühr (34.), 3:2 (41.), 4:2 Lühr (51.), 5:2 Lühr (54.), 6:2 Fritsch (56.), 7:2 Lühr (58.), 8:2 Lühr (60.).

Kaum Zeit zum Durchschnaufen für die Oberliga-Fußballer des SC Velbert, die vom neuen Trainer Patrick Knieps schon in den ersten zwei Wochen der Vorbereitung ordentlich auf Trab gehalten wurden. Der Doppel-Spieltag am Samstag gegen den Westfalen-Oberligisten TuS Ennepetal und den B-Ligisten vom Gehörlosen TSV Essen stellte bereits die Testspiele vier und fünf der laufenden Vorbereitung dar und auch in dieser Woche geht es knackig weiter. Doch der Reihe nach.

Nach bislang zufriedenstellenden Trainingswochen sollte sich dies nun aber auch in den Ergebnissen widerspiegeln, nachdem es bis dato keine Siege gab. Das gelang zumindest gegen Ennepetal nicht, was laut Trainer Knieps aber auch gute Gründe hatte: „In dem Spiel hat mir nicht wirklich viel gefallen, das ist aber auch klar bei dem momentanen Stand der Vorbereitung. Der Kopf wollte zwar, die Beine aber nicht. So kommt man den entscheidenden Schritt zu spät und auch die Laufwege können noch nicht optimal passen. Gerade gegen einen tiefstehenden Gegner, der sich ja in derselben Phase befindet. Wir sind dazu noch in der Gewöhnung und Findung, eine neue Idee von Fußball implementiert man nicht mal eben so.“

Hilgert erzielt Anschlusstreffer

So endete die Partie mit einem 1:3, Lars Hilger hatte zum zwischenzeitlichen Anschluss getroffen (69.), nachdem es zur Pause 0:2 gestanden hat. Unmittelbar nach Hilgers Treffer, der noch einmal neue Kraft hätte freisetzen können, setzte es aber das 1:3 – der endgültige K.O.

Gleich nach dem Spiel ging es nach Burgaltendorf, wo der SC seit Jahren Gast des traditionellen GENO-Cups ist und wo in der Vorrunde glücklicherweise nur zweimal 30 Minuten absolviert werden. Mit neun neuen Akteuren auf dem Feld ging es dann gegen den GTSV Essen. Lediglich Marvin Blume und Mike Lewicki mussten erneut ran, wurden aber zeitig von den ebenfalls schon vorher zum Einsatz gekommenen Duran Deniz und Jonas Weck ersetzt. Am Ende stand in Gruppenspiel eins ein lockerer 8:2-Erfolg zu Buche, zu dem Frederic Lühr sechs Treffer beitragen konnte.

Knieps: „Das war wichtig für den Kopf, auch mal ein paar Tore zu schießen, obwohl wir auch da zu langsam, zum Beispiel im Umschaltspiel, waren und zwei Gegentore bekommen haben. Aber jetzt gibt es zwei freie Tage, um den Kopf freizukriegen und die Akkus aufzuladen. Dann geht es am Dienstag weiter, jetzt liegt der Fokus aber mehr auf dem Fußballerischen.“

Eng getaktetes Programm

Das Programm der Clubberer bleibt eng getaktet. Schon am Donnerstag geht es sowohl mit einem Test gegen den SC Sonnborn als auch der zweiten Partie im GENO-Cup (Rot-Weiss Essen II) weiter. Das abschließende Gruppenspiel gegen Blau-Geld Überruhr folgt dann Freitag, ehe am Sonntag der nächste Test gegen den Bezirksligisten TSG Dülmen ansteht.

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