Reitsport

Olympionikin Langehanenberg siegt bei Dressur-Festival

Reiter der Finalprüfung: Helen Langehanenberg (Bryan), Marion Wiebusch (Heinzi), Michaela Jordan (Brunetti), Andrea Timpe (Friesen Ball) und Tobias Nabben (High Pleasure ).

Reiter der Finalprüfung: Helen Langehanenberg (Bryan), Marion Wiebusch (Heinzi), Michaela Jordan (Brunetti), Andrea Timpe (Friesen Ball) und Tobias Nabben (High Pleasure ).

Foto: ReitsportAgentur Jandke

Velbert/Hattingen.  Reitsport-Festival: Gastgeber ZRFV freut sich über hochkarätige Teilnehmer. Lokalmatadorin Andrea Timpe überzeugt gleich in mehreren Prüfung.

Es ist das zweite der beiden Top-Turniere des Zucht-Reit-und Fahrvereins: Die „Nierenhofer Dressur-Tage“. In diesem Jahr hatten sich rund 400 Sportler angekündigt, und die etwas kühleren, aber dennoch sommerlichen Temperaturen waren ideale Voraussetzungen für Pferde und Reiter.

Die Erfolge der heimischen Teilnehmer stellten sich bereits am ersten Turniertag ein. Das Starterfeld war mit Spitzenreitern nicht nur aus der Umgebung, sondern überregional besetzt. Die Zuschauer sahen Reiter aus dem Münsterland und dem Rheinland und konnten sogar ein Mitglied des Olympiakaders der deutschen Dressurmannschaft begrüßen.

Prüfungen liefen parallel

In der großen Halle und auf dem Außenviereck liefen am Wochenende die 14 ausgeschriebenen Prüfungen parallel.

Der Samstag diente hauptsächlich, um sich für die Wettbewerbe am Sonntag zu qualifizieren. Lokalmatadorin Andrea Timpe startete auf dem Außenplatz in der ersten Prüfung des Tages, der Dressurprüfung Klasse S*, gleich mit drei Pferden und konnte alle drei in Szene setzen. In der darauf folgenden Intermediaire landete Andrea Timpe im starken Teilnehmerfeld mit „Don Carismo“ auf Rang vier und mit „Friesen Ball“ auf Platz vier. In dieser Prüfung siegte die für den Reitverein St. Georg Münster startende Olympionikin Helen Langehanenberg mit „Bryan“.

Die Abschlussprüfung des ersten Tages stand der Kurz Grand Prix auf dem Programm, hier kam Andrea Timpe mit „For the Memory“ auf Platz vier. Der Sonntag sollte dann erneut einige Erfolge für die Nierenhofer Reiterinnen bringen.

Mit „Firestorm“ gewann Andrea Timpe am frühen Morgen in der Halle die Dressurpferdeprüfung Klasse L, mit Donaumond wurde sie dritte.

Goldene Schleife für Helena Eickhoff

Helena Eickhoff bekam die goldene Schleife mit „Der kleine Goldbär“ in der Dressur Klasse L-Trense, Mariska Hofbauer wurde hier mit „Sonic“ Siebte. Die drei ersten Plätze in der der Dressur Klasse M* gingen an die Gastgeber, Nadine Mieves gewann mit „Lord Friedrich“, gefolgt von Saskia Stemmann mit „Chapeau“ und Andrea Timpe mit „Flash Dancer“. Mit Spannung erwartet wurden die Finalprüfungen. In der Intermediaire II konnte die Münsteranerin Helen Langehaneberg mit „Bryan“ ihren Erfolg in der Qualifikation vom Vortag wiederholen und siegte auch im Finale.

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