Das Ende einer erfolgreichen Saison

Patrick Klos vom SV Union Velbert lieferte sowohl für die erste als auch für die zweite Mannschaft zuverlässig ab.

Patrick Klos vom SV Union Velbert lieferte sowohl für die erste als auch für die zweite Mannschaft zuverlässig ab.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Velbert.  Am Ende der Spielzeit 2018/19 können die Vereine auf eine überaus erfolgreiche Meisterschaftsrunde mit zahlreichen Aufstiegen zurückblicken

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Für die hiesigen Tischtennis-Mannschaften war die abgelaufene Spielzeit auf fast allen Ebenen ein voller Erfolg. Im Mittelpunkt steht natürlich wieder der SV Union Velbert, deren erste Herrenmannschaft in der 3. Bundesliga Nord einen hervorragenden dritten Platz belegte und dabei auch das große Verletzungspech überwinden konnte.

Neben dem erneut herausragenden Spitzenspieler Lars Hielscher (erreichte mit 25:3 die beste Einzelbilanz seiner Spielklasse) imponierten auch Adrian Dodean, Thomas Brosig und der nur wenig eingesetzte 16-jährige Michael Minh Tran. Eine starke Rolle spielte Neuzugang Patrik Klos, der zunächst für die zweite Mannschaft vorgesehen war, aber zu einem zuverlässigen Punktesammler in der Bundesliga wurde.

Union-Reserven steigen auf

Das zweite Team der Unioner schaffte mit dem Aufstieg in die Regionalliga den größten Erfolg seit Jahren. Noch nie waren Nevigeser Tischtennisteams so hoch angesiedelt. Neben dem auch hier stark auftrumpfenden Klos ist Routinier Tomas Janasek zu nennen, der trotz seiner Knieprobleme immer durch Kampfgeist und Siege überzeugte.

So gelang dem Team um Kapitän Marvin Dietz am Ende der Aufstieg in eine Spielklasse, in der vor einigen Jahren noch die Erstvertretung um Punkte spielte.

Das gute Saisonergebnis krönte die dritte Herrenmannschaft mit der Meisterschaft in der Landesliga und dem Aufstieg in die Verbandsliga. Das gelang dem Team um Vladimir Misinsky und Rainer Jungblut auch ohne Spitzenspieler Ulf Boden (Hinrunde 20:0-Bilanz), der die Rückrunde verpasste. Neben den guten Platzierungen der anderen Herrenmannschaft freuten sich die Unioner über die Meisterschaft der siebten Mannschaft (1.Kreisklasse B), die fast nur aus eigenen Jugendlichen bestand, die zudem in der Jugend den Aufstieg in die Verbandsliga erspielten.

Grund zum Feiern hatte auch der TTC Schwarz-Weiß Velbert, der mit seinem Verbandsligateam in der Rückrunde zunächst in große Abstiegsgefahr geriet, aber mit der kurzfristigen Verpflichtung von Radoslaw Lukasiv zum vorletzten Spieltag doch noch den Sprung auf Rang neun schafften. Die vorgesehene Relegationsrunde wurde später abgesagt, die „Schwarz-Weißen“ blieben somit in der Verbandsliga. Dafür hatten hauptsächlich Neuzugang Michal Wierzchowski (39:3) und Jörg Priestley (30:13) gesorgt, die auch ein erfolgreiches Doppel bildeten (12:4). Für die anderen Spieler des TTC Schwarz-Weiß Velbert war die Konkurrenz in dieser Liga das eine oder andere Mal zu stark.

Doppelaufstieg der Reserven

Immerhin gelang der zweiten Mannschaft nach zwei Jahren in der Kreisliga A die Rückkehr in die Bezirksklasse. Die dritte Herrenmannschaft holte ebenfalls eine Meisterschaft, die gleichzeitig die Rückkehr in die Kreisliga A bedeutet.

Der älteste Tischtennisverein Niederbergs, der 1. TTC 31 Heiligenhaus, erreichte einen erfreulichen dritten Platz in der Bezirksklasse, wo die Aufstiegsrelegation durch Aufstellungsprobleme nur haarscharf verpasst wurde. Aufsteiger 1. TTC 31 Heiligenhaus II kam in der Kreisliga B auf Platz fünf und die dritte Mannschaft wurde in der 2. Kreisklasse Zweiter. Erfreulich ist der Meistertitel der B-Schüler in der Kreisliga.

Der ersten Herrenmannschaft der Langenberger SG gelang mit Rang sieben ebenso der souveräne Klassenerhalt in der Kreisliga wie der zweiten Mannschaft in der 1. Kreisklasse.

Damit hat das niederbergische Tischtennis auch in der kommenden Saison eine schlagkräftiges Potpourri an Mannschaften. Ein Ausblick auf die neue Saison wird erst möglich sein, wenn die Zu- und Abgänge feststehen (Wechselfrist: 31. Mai).

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