Fußball-Landesliga

VfL Bad Berleburg hinterlässt guten Eindruck am Bieberg

Der VfL Bad Berleburg, hier mit Torben Birkelbach, unterliegt dem Westfalenliga-Aufsteiger FSV Gerlingen im Test nur knapp.

Der VfL Bad Berleburg, hier mit Torben Birkelbach, unterliegt dem Westfalenliga-Aufsteiger FSV Gerlingen im Test nur knapp.

Foto: Florian Runte

Bad Berleburg.  Testspiel: Vor dem Saisonstart in die Fußball-Landesliga verliert der VfL Bad Berleburg gegen Westfalenligist Gerlingen knapp mit 1:2

Der VfL Bad Berleburg hat seine „Liga-Generalprobe“ am Dienstagabend verpatzt. Gegen den Westfalenliga-Aufsteiger FSV Gerlingen unterlagen die Wittgensteiner in einer ausgeglichenen Partie am Ende mit 1:2 (1:1).

Grund zum Grämen gab es auf Seiten des VfL allerdings nicht wirklich, hatte der Landesligist, der am vergangenen Wochenende noch spielfrei hatte, doch eine ansprechende Leistung am Bieberg gezeigt. „Wir haben ein engagiertes Spiel abgeliefert und die Vorgaben des Trainers gut umgesetzt. Mit dieser Leistung können wir zufrieden sein“, urteilte Kapitän Christian Badura, der im Tor des VfL besonders in der ersten Halbzeit kaum gefordert war.

Der engmaschige Defensivverbund der Badestädter erlaubte dem FSV kaum ein Durchkommen und nach vorne spielten die Berleburger ihre Stärke im Umschaltspiel häufig aus. Yannik Lückel scheiterte allerdings nach Steckpass von Ahmad Ibrahim ebenso an Gerlingens Schlussmann Grebe, wie Christopher Geisler mit einem Distanzschuss.

Führung aus dem Nichts

Doch obwohl den Hausherren aus dem Spiel heraus wenig einfiel, ging die Hennecke-Elf dennoch in Front. Bei einem Freistoß aus dem Halbfeld schlief die VfL-Defensive und Lukas Rademacher köpfte unbedrängt zum 1:0 ein (28.).

Berleburg schüttelte sich kurz und hätte durch Torben Birkelbach, der aus kurzer Distanz verzog, eigentlich ausgleichen müssen. Besser machte es Ibrahim, der, von Alexander Krowarz freigespielt, im Duell mit Grebe die Nerven behielt und auf 1:1 stellte (44.).

Im zweiten Durchgang boten sich beiden Mannschaften mehr Räume, die der VfL besser zu bespielen wusste. Einzig die Verwertung der Torchancen stellte sich als verbesserungswürdig heraus. Häufig kam der entscheidende Pass nicht an. Ibrahim traf mit dem besten VfL-Versuch die Latte (77.), ehe Marcel Laube kurz vor Schluss für den Westfalenligisten doch noch den Siegtreffer erzielte (89.).

„Ich glaube wir haben einen guten Gegner, der fast mit der Top-Elf angetreten ist, 60 Minuten lang beherrscht und hatten durch unser Umschaltspiel auch die besseren Torchancen. Der Sieg ist meiner Meinung nach schon schmeichelhaft“, erklärte Badura, der seinen Blick aber schon Richtung Meisterschaftsstart am Wochenende richtete: „Ich habe seit Dienstag ein gutes Gefühl für Sonntag.“

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