Pass in die Gasse #178

Vereinswechsel: Technik schützt vor Fehlern nicht

.

.

Ende des Monats schließt für Amateure das Transferfenster. Höchste Zeit, auf mögliche Wechsel-Pannen hinzuweisen. Da gab es schon große Dramen!

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Im Amateurfußball schlägt es bald zwölf, bzw. den dreißigsten Juni. Bis dahin muss sich ein Spieler bei seinem aktuellen Club abmelden, sollte er dem Wunsch eines Vereinswechsels nachgehen. Und beim Fußballgott, was haben sich da schon Dramen abgespielt! Brief per Post nicht rechtzeitig angekommen, Einschreiben verschüttgegangen – und zack, stehst du doch wieder bei deiner alten Truppe auf dem Trainingsplatz, die dich in manchem Zweikampf deinen Wechselwunsch spüren lässt.

DFB-App soll es leichter machen

Heute kann man sich beim DFB über das Modul „Antragsstellung“ einfach online abmelden, ja sogar eine sogenannte „stellvertretende Abmeldung“ ist zum Teil möglich. Alles also ganz modern. Vorausgesetzt man besitzt die DFB-App und das OK von allen Seiten. Und falls nötig, sollte man nicht kurz vor Ladenschluss mit der Suche nach einem Stellvertreter beginnen.

Dass Technik aber nicht vor Fehlern schützt, ist auch im Fußball ein ungeschriebenes Gesetz: Als Eric Maxim Choupo-Moting 2011 vom HSV nach Köln transferiert werden soll, streikt beim FC das Faxgerät. Der Deal platzt, weil das Dokument zwölf Minuten zu spät ankommt.

Verhinderter Bayern-Star

Ob online oder per Einschreiben - eines kann ganz sicher als Tipp ausgegeben werden: Man sollte sich seines neuen Vereins sicher sein. Als 1996 Abedi Pele nach seiner Vertragsunterzeichnung voller Vorfreude in München aus dem Flugzeug steigt, wundert er sich über die Farben des Empfangskomitees. Statt bei Bayern hatte Pele unwissend bei 1860 unterschrieben. Da hilft dann auch kein Faxgerät mehr.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben