3. Liga der Volleyballer

VC Freudenberg: Eher Ärger als Freude über Punkt in Hörde

Jona Benfer, hier links im Bild im Blockspiel des VC Freudenberg, knickte im dritten Satz der Partie in Hörde um und spielte zunächst mit gedehnten Bändern weiter. „Ich hab ihn wohl zu spät vom Feld genommen“, übte Trainer Norbert Homrighausen nach dem mit 2:3 verlorenen Spiel Selbstkritik.

Jona Benfer, hier links im Bild im Blockspiel des VC Freudenberg, knickte im dritten Satz der Partie in Hörde um und spielte zunächst mit gedehnten Bändern weiter. „Ich hab ihn wohl zu spät vom Feld genommen“, übte Trainer Norbert Homrighausen nach dem mit 2:3 verlorenen Spiel Selbstkritik.

Foto: Rene Traut

Dortmund.  Vermeidbare 2:3-Niederlage für Volleyball-Drittligist VC Freudenberg beim TV Hörde.

In der 3. Liga der Volleyballer wissen die Männer des VC Freudenberg nicht so recht, ob sie sich nach der 2:3 (24:26, 25:20, 18:25, 25:22, 12:15)-Niederlage beim TV Hörde über einen Punkt freuen oder aber über Versäumtes ärgern sollen.

„Es ist sicher ärgerlich, dass wir es in praktisch allen Sätzen an Konstanz vermissen lassen“, beschreibt Trainer Norbert Homrighausen nach dem Auftritt in der leeren Hörder Phönixhalle seine Gefühlslage. Hinzu kam, dass sich nach gewonnenem zweitem Durchgang in Satz drei Diagonalangreifer Jona Benfer an den Bändern im Fußgelenk verletzte. „Ich hätte ihn wohl früher rausnehmen müssen“, übte der Coach auch Selbstkritik, als es nach 7:5-Führung einige vermeidbare Fehler gab und plötzlich ein 10:18-Rückstand zu Buche stand. Mit 18:25 ging der Satz verloren.

Im vierten Durchgang agierten die Freudenberger in Block und Angriff effektiver. Zwar mussten sie nach 6:3- und 16:13-Führung bei 19:19 wieder den Ausgleich hinnehmen, doch behielten sie mit 25:22 doch das bessere Ende für sich.

80 Zuschauer in Büschergrund?

Dieses Erfolgserlebnis schien den VCF zu beflügeln und an zwei Punkte aus Dortmund zu glauben. Mit der 2:0-Führung aber riss wieder der Faden. „Schade, wir waren am Zug“, so Homrighausen, „aber wir machten zu viele Fehler.“ Die Folge: Hörde übernahm die Führung (8:6, 10:9). Doch es sollte noch spannend werden, da die Siegerländer beim 12:12 wieder dran waren. Das sollte allerdings der letzte Gleichstand bleiben, denn jetzt übernahm der Gastgeber mit guten Aufschlägen wieder die Initiative, gewann den Durchgang mit 15:12 und hinterließ damit doch eher enttäuschte Freudenberger.

Am kommenden Samstag hoffen die Volleyballer in Büschergrund 80 Zuschauer begrüßen zu dürfen. In einem Gespräch mit Bürgermeisterin Nicole Reschke einigte man sich auf ein neues Hygienekonzept, das die Zuschauerzahl verdoppelt - sollte es das Infektionsgeschehen bis dahin zulassen.

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