Volleyball

VC 73 Freudenberg gut erholt

Nach dem 3:1-Sieg gegen den Dürener TV haben die Oberliga-Frauen der VTV Freier Grund, hier mit Ariane Otto im Angriff, wieder zu Spitzenreiter PTSV Aachen II aufgeschlossen.  

Nach dem 3:1-Sieg gegen den Dürener TV haben die Oberliga-Frauen der VTV Freier Grund, hier mit Ariane Otto im Angriff, wieder zu Spitzenreiter PTSV Aachen II aufgeschlossen.  

Foto: thorsten wroben

VC 73 Freudenberg gewinnt verdient mit 3:1 in Aasee. CVJM Siegen und Dresselndorf enttäuschen. VTV Freier Grund mit wichtigem 3:1-Sieg.

Regionalliga

SV Blau-Weiß Aasee - VC 73 Freudenberg 1:3 (21:25, 18:25, 25:19, 19:25). Die Befürchtung, die Freudenberger würden nach der glatten 0:3-Niederlage im Top-Spiel gegen Spitzenreiter RSV Much & Buisdorf die Saison ausklingen lassen, hat sich nicht bestätigt. Mit dem Sieg im Münsterland halten die Flecker den Tabellenführer weiter unter Strom.

„Die Mannschaft hat das taktisch gut gelöst“, freute sich Trainer Norbert Homrighausen. Matthias Fischer agierte als Libero, Kapitän Bastian Rickes erwies sich als guter Zuspieler und auch Diagonal-Angreifer Christian Reddel spielte gegen den Aaseer Doppelblock effektiver als noch gegen Much. Folgerichtig wurde er auch zum „MVP“, dem wertvollsten Spieler der Partie, gewählt.

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Satz eins holten sich die Gäste über 19:15 sicher mit 25:21 und dominierten auch den zweiten Durchgang mit 25:18 nach Belieben. In Satz drei erhöhte Aasee das Aufschlagrisiko. Für Freudenberg kam erschwerend hinzu, dass sich Daniel Uebach bei einer Blockaktion das mittlere Gelenk des Ringfingers ausrenkte. Zwar löste der Aaseer Physiotherapeut das Problem (Homrighausen: „Eine sehr noble Geste“), doch weiterspielen konnte Uebach nicht, droht ihm, weil die Kapsel in Mitleidenschaft gezogen wurde, eine mehrwöchige Pause. Angesichts dieser ganzen Umstände war es folgerichtig, dass die Siegerländer den Satz über 8:12 und 16:20 mit 19:25 abgeben mussten.

Aasees Physiotherapeut hilft aus

Von einer Schockstarre konnte aber keine Rede sein. Mit viel Routine, der höheren spielerischen Qualität und guten Aufschlägen des eingewechselten Jannis Bürger sicherte sich der VC 73 diesen Durchgang über 8:3 mit 25:19 und entschied damit auch die gesamte Partie für sich.

Verbandsliga

CVJM Siegen - SG Bonn/Vorgebirge 1:3 (21:25, 25:23, 19:25, 13:25). „Wir haben uns gegenüber dem Dresselndorf-Spiel zwar gesteigert, aber trotzdem erneut keine gute Leistung abgerufen. Wir befinden uns jetzt im Abstiegskampf“, sagte Siegens Spieler Philipp Mörschel. Der erste Satz verlief bis zum 20:20 ausgeglichen, ehe Siegen die Puste ausging (21:25). Im zweiten Satz ein ähnlicher Spielverlauf, diesmal mit dem besseren Ende für den CVJM. Ärgerlich dann der dritte Satz: Siegen führten mit 7:2, schenkte diesen Vorsprung aber her und holte nach dem 19:19 sogar keinen Punkt mehr. Dadurch geschockt lief im vierten Satz fast nichts mehr zusammen, kam das 13:25 einer Demütigung gleich.

Wollen die Siegener zurück in die Erfolgsspur, muss im Training besonders intensiv am Block und an der Blockabwehr gearbeitet werden

1. FC Spich - TV Dresselndorf 3:2 (25:15, 25:10, 19:25, 8:25, 15:13). Dresselndorf erwischte einen schlechten Start im Rheinland. Aufgrund von Fehlern in Annahme, Aufschlag und Abwehr geriet das Team schnell ins Hintertreffen. „Die Mannschaft war auf dem Feld nicht anwesend“, kritisierte Trainer Jörn Bertscheit, der eine Umstellung vornahm, die nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten fruchtete und zum Gewinn des dritten Satzes mit 25:19 führte. Den vierten Satz dominierten die Gäste, brachten sie Aufschlagserien ins Spiel zurück. Dazu kam eine sehr gute Block- und Abwehrarbeit.

Im Tiebreak startete Dresselndorf mit einem 4:8-Rückstand. Die Siegerländer bäumten sich zwar noch einmal auf, mussten sich letztlich aber mit 13:15 geschlagen geben, weil sich die Zahl der individuellen Fehler auf acht summiert hatte.

Frauen-Oberliga

VTV Freier Grund - Dürener TV 3:1 (25:23, 21:25, 25:21, 25:17). Gegen den Tabellenletzten musste nach der jüngsten Pleite ein Sieg her, wollte man den Kontakt zur Tabellenspitze halten. Dafür war eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche notwendig.

Der erste Satz war von Beginn an ausgeglichen. Die VTV-Damen führten über die gesamte Satzdauer mit zwei bis drei Punkten, weil der Angriff durchschlagskräftiger war. Allerdings machten sich die Siegerländerinnen durch eine schwache Blockarbeit das Leben in der Feldabwehr schwer. Dennoch wurde der Satz mit 25:23 gewonnen.

Satz zwei lief dagegen völlig an den Südsiegerländerinnen vorbei. Zu viele einfache Fehler und vergebene Chancen kosteten die Satzführung, Düren glich mit 25:21 zum 1:1 aus. Zu Beginn des dritten Satzes erlebte Trainer Alfred Terkowsky ein Deja-vu. Die Spielweise erinnerte stark an die Partie gegen Essen. Der Kampfgeist war gewichen, das Spiel drohte endgültig zu kippen. Erst als Düren mit sechs Punkten deutlich führte, ging ein Ruck durch die Mannschaft. Mit der bis dahin vermissten Aggressivität funktionierten auf einmal alle Bereiche wieder besser. Punkt für Punkt kämpften sich die VTV heran und holten sich diesen wichtigen Durchgang mit 25:21.

Der Bann war gebrochen, denn beim 25:17 im vierten Satz hatten die VTV-Mädels leichtes Spiel.

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