Handball

TuS Ferndorf gewinnt erstes Testspiel

Die Abwehr der Gäste aus Rodgau Nieder-Roden geht wahrlich nicht zimperlich zu Werke. Hier ist Julian Schneider der Leidtragende.

Die Abwehr der Gäste aus Rodgau Nieder-Roden geht wahrlich nicht zimperlich zu Werke. Hier ist Julian Schneider der Leidtragende.

Foto: Lutz Großmann

Beim 30:23 (15:11) gegen Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden ist Trainer Michael Lerscht insgesamt mit der Leistung zufrieden.

Kreuztal. Mit einem 30:23 (15:11)-Sieg gegen Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden ist Handball-Zweitligist TuS Ferndorf in seine Testspielserie eingestiegen. Nach anfänglichem Rückstand (3:5, 4:6) übernahm Ferndorf das Kommando, setzte sich durch drei Tore in Folge von 6:6 auf 9:6 (15.) ab und ging mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die zweiten 30 Minuten, in denen die Kreuztaler 20 richtig starke Minuten auf die Platte legten, obwohl Trainer Michael Lerscht diverse taktische und personelle Umstellungen vorgenommen hatte. Zeitweise setzte sich Ferndorf auf acht Tore (23:15, 24:16), beim 25:16 durch Julian Schneider zum 25:16 sogar auf neun Treffer ab. Dies war der deutlichste Vorsprung. Erst gegen Ende, als es in einer auch körperlich intensiven Partie mit den Kräften langsam bergab ging, häuften sich auf Ferndorfer Seite wieder die Fehler, schmolz der Vorsprung ein wenig zusammen.

Patrick Weber mit Urgewalt

„Das war ordentlich. Ich denke, vor allem die Neuzugänge haben sich schon gut präsentiert“, sagte Trainer Michael Lerscht nach diesem ersten Vergleich, den rund 150 Zuschauer in der Sporthalle Stählerwiese sahen. Und sie bekamen auch einen Eindruck von der Wurfgewalt Patrick Webers. Der Ex-Coburger avancierte mit sechs Treffern aus der Rubrik „Gewalt“, die er ab der 18. Minute erzielte, zum erfolgreichsten Ferndorfer Torschützen und deutete an, dass er die Durchschlagskraft des Angriffs von der halblinken Position enorm verbessern wird.

Der flinke Neu-Rechtsaußen Tim Rüdiger, der in die großen Fußstapfen von Lukas Zerbe treten soll, war bei seinem Debüt ebenso ein Mal erfolgreich wie Rückraumspieler Andreas Bornemann. Der Ex-Hagener stand auch in der Abwehr seinen Mann. In seinem ersten Spiel nach langer Verletzungspause wusste auch Lucas Schneider zu überzeugen. Bis auf die verletzten Lucas Puhl und Moritz Barwitzki, bei dem ein Muskelfaserriss befürchtet wird, sowie Mattis Michel (U21-Weltmeisterschaft in Spanien) stand Michael Lerscht der gesamte Kader zur Verfügung. Torwart Tim Hottgenroth spielte 60 Minuten durch und zeigte vor allem zwischen der 15. und 50. Minute einige Paraden, die auf eine starke Saison hoffen lassen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben