Bezirksliga-Aufstieg

Türk Geisweid und das große Ziel

So will der 1. FC Türk Geisweid am Samstag im Hochsauerland jubeln. Das Rückspiel in Fleckenberg steht an. In Buchen hatte es am Pfingstmontag ein 3:3 gegeben.

So will der 1. FC Türk Geisweid am Samstag im Hochsauerland jubeln. Das Rückspiel in Fleckenberg steht an. In Buchen hatte es am Pfingstmontag ein 3:3 gegeben.

Foto: Rene Traut

Geisweid.   Samstag bietet sich für Kreisliga-Vizemeister FC Türk die große Chance. Nach dem 3:3 im Hinspiel steigt in Fleckenberg das Relegations-Rückspiel.

Nach 45 Minuten im Relegations-Hinspiel zwischen dem 1.FC Türk Geisweid und dem FC Fleckenberg/Grafschaft sah es bereits so aus, als könnte der Siegerland-Vertreter den Aufstiegssekt bereits kalt stellen. Mit 3:1 führten die Geisweider und waren auch spielerisch die deutlich bessere Mannschaft. „In der ersten Halbzeit hatten wir alles im Griff und haben auch unsere Chancen sehr gut genutzt“, bilanzierte Türk-Trainer Selimbey Öztürk die erste Halbzeit.

Remis dürfte zu wenig sein

Doch sorgten die Gäste aus dem Hochsauerlandkreis mit einer beherzten und kämpferisch starken zweiten Halbzeit dafür, dass die Chancen des FC Türk nun etwas schlechter stehen. Am Ende musste sich die Öztürk-Elf mit einem 3:3 begnügen und steht nun vor dem Rückspiel am morgigen Samstag unter Zugzwang.

„Wir wissen, dass wir dieses Spiel vermutlich gewinnen müssen, denn ein Unentschieden in dieser Höhe wird es wohl kaum noch einmal geben. Das Gute ist, dass uns ja bereits ein 1:0 reicht“, sagte Öztürk.

Dass Türk die deutliche Führung in der zweiten Halbzeit noch verspielte, lag vor allem an der Passivität im Angriffsspiel. In Durchgang zwei erspielten sich die Geisweider nur noch zwei gute Torgelegenheiten, beide waren allerdings Schüsse außerhalb des Strafraums. Ein defensives Manko der Geisweider ist die Anfälligkeit bei hohen Bällen. Zwei der drei Gegentore fielen per Kopfball, das dritte resultierte aus einer zu kurz geklärten Ecke. „Wir müssen unsere Fehler hinten abstellen und vor allem bei den Standards noch besser aufpassen“, so Öztürk.

Trotzdem ist sich der Geisweider Linienchef sicher, dass seine Elf in Fleckenberg bestehen kann: „Wir haben trotz der großen Kulisse keine Nervosität gezeigt und haben Fleckenberg zu Beginn unser Spiel aufgedrückt. Wenn wir das im Rückspiel nochmal zeigen, bin ich mir sicher, dass wir Samstag eine Aufstiegsfeier machen können.“

Entwarnung gab Öztürk bei seinem Top-Stürmer Pascal Jüngst, der mit leichten Oberschenkelproblemen im Hinspiel ausgewechselt werden musste: „Vor dem Hintergrund, dass es auch noch das Rückspiel gibt, haben wir Pascal früh raus genommen, um nichts zu riskieren. Er hatte in der ersten Halbzeit eine falsche Bewegung gemacht und seitdem ein leichtes Zwicken im Oberschenkel verspürt“, sagte Selimbey Öztürk.

Eine ähnlich große Kulisse wie im Hinspiel wird auch in Fleckenberg erwartet. Mit den wohl rund 300 Türk-Fans, die dabei sein wollen, dürften mehr als 1300 Zuschauer kommen. Zum Vergleich: Auf Buchens Höhen strömten am Pfingstmontag mehr als 1700.

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