1. Kunstturn-Bundesliga

Siegerländer KV: „Eine gute Saison nicht veredelt“

Der fliegende Philipp: Philipp Herder zeigt einen starken Sechskampf und am Barren ganz neue Elemente.    

Der fliegende Philipp: Philipp Herder zeigt einen starken Sechskampf und am Barren ganz neue Elemente.    

Foto: JOHANNES_ZIMMERMANNN

Klar mit 15:61 verliert die Siegerländer KV das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft in Wetzgau. Hier gibt es einige Stimmen zum Wettkampf.

Reimund Spies (SKV-Präsident): „Der Ausfall von Courtney Tulloch und Saso Bertoncelj wegen der Reiseeinschränkungen durch die Corona-Pandemie und des verletzten Dario Sissakis hat unser Mannschaftsgefüge aus dem Gleichgewicht gebracht. Wären wir komplett gewesen, hätten wir eine Chance auf das große Finale gehabt. Leider hat die Mannschaft eine gute Saison nicht veredeln können.“

Horst-Walter Eckhardt (SKV-Vorstandsmitglied): „Wir hätten den Ausfall unserer beiden ausländischen Gastturner oder von Dario Sissakis auffangen können und immer noch eine gute Chance gehabt, das Halbfinale zu gewinnen, aber nicht von allen gleichzeitig. An den meisten Geräten fiel damit die halbe Besetzung aus der Vorrunde weg. Hut ab vor den Turnern, die eingesprungen sind, obwohl sie teilweise seit Jahren nicht mehr an diesen Geräten in der Liga geturnt haben.“

Daniel Uhlig (SKV-Turner): „Wer hätte gedacht, dass ich noch mal ein Seitpferdspezialist werden würde. Vier mal angetreten, vier mal gewonnen in dieser Saison. Ansonsten möchte ich lieber nichts zu dem Wettkampf und dem Verhalten der DTL sagen, es wäre entweder nicht ehrlich oder nicht druckreif.“

Paul Schneider (Trainer TV Wetzgau): „Für unsere Mannschaft war es beruhigend zu wissen, dass die SKV ohne ihre ausländischen Gastturner und Dario Sissakis bei uns antreten wird. Mit diesen Turnern wären die Siegerländer ein anderer Gegner gewesen, hätte es einen spannenden Wettkampf zweier gleichwertiger Teams gegeben.“

Uwe Reichert (Oberkampfrichter) und Helmut Kehl (Kampfrichter, beide Mitglieder der Abteilungsleitung Männer der DTL): „Es ist der SKV sehr hoch anzurechnen, dass sie in Wetzgau angetreten ist und den sportlichen Weg gewählt hat, obwohl aufgrund der personellen Konstellation ein Sieg unwahrscheinlich war. Vor diesem Verhalten haben wir hohen Respekt.“

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