Thekenturnier

Shisharitos Crew holt den Pokal beim Mitternachtsturnier

Kevin Knebel vom Kümmelkommando (weiße Trikots) zieht beim 4:0 gegen die Blue Shorts Balde mit Wucht ab. Dieser Ball geht jedoch neben das Tor.

Kevin Knebel vom Kümmelkommando (weiße Trikots) zieht beim 4:0 gegen die Blue Shorts Balde mit Wucht ab. Dieser Ball geht jedoch neben das Tor.

Foto: Peter Kehrle

Schameder.  Um 1.30 Uhr kommt es beim Mitternachtsturnier des SV Schameder zum dramatischen Finale. Bikar Metalle gewinnt den Firmencup von Berge-Bau.

Wenn um 2 Uhr in der Nacht noch Gebrüll vom Fußballplatz dröhnt, der Ortsvorsteher die Torwarthandschuhe angezogen hat und Wadenkrämpfe gegen Hüttenhunde spielen, dann wird am Flugfeld in Schameder das traditionelle Mitternachtsturnier ausgespielt.

Der Wettstreit der Thekenmannschaften, ausgerichtet vom SV Schameder, ist seit Jahren fest in den Planungen der Sommerpause von aktiven und passiven Fußballern eingeplant. 16 Teams kämpften knapp neun Stunden lang um den Pokal.

In einem spannenden Finale gegen halb 2 Uhr Nachts setzte sich die von Joey Dohle angeführte Shisharitos Crew knapp gegen den FC Wadenkrampf durch. Die Spieler des FC, die überwiegend aus der Jugend des TSV Aue-Wingeshausen und der Sportfreunde Birkelbach bestanden, führten zwischenzeitlich sogar mit 2:0, ehe die Kraft nachließ und die Favoriten die Partie drehten und – wie bereits 2015 und 2017 – am Ende freudestrahlend den Pokal in den Nachthimmel reckten.

Dass die Shisharitos Crew ihrem Namen in den Spielpausen bei Doppelapfel und Co. Ehre machte, war sportlich also kein Malus. Auch, weil die Konkurrenz dafür anderen Lastern frönte.

Im Spiel um Platz drei, das kurzerhand im Sieben-Meter-Schießen ausgetragen wurde, setzte sich das Kümmelkomando gegen die Graskloppers durch. Zum Helden wurde hierbei Schameders Ortsvorsteher Tim Saßmannshausen, der gleich drei Elfmeter parierte und dem Kümmelkommando so den Podestplatz sicherte.

Für den SV Schameder verlief das Turnier nach Plan ab, nämlich ruhig und ohne nennenswerte Verletzungen. Neben den Spielern fanden sich auch einige Zuschauer auf der Rasenplatzanlage ein. Auch der zwischenzeitliche Starkregen schreckte Spieler und Fans nicht ab, stattdessen sorgte der glitschnasse Rasen für einige unfreiwillige Einlagen, die zur allgemeinen Erheiterung beitrugen.

Auf das Mitternachtsturnier folgte am Samstag tagsüber ein Firmenturnier unter Leitung der Firma Berge-Bau mit sechs Teams. Hier setzte sich das Team von Bikar Metalle im Modus „Jeder gegen Jeden“ vor dem Erndtebrücker Eisenwerk durch.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben