Fußball-Bezirksliga

Salchendorf prüft Ottfingen im Top-Spiel

Während es für  Weißtal (grüne Trikots) nach dem Remis gegen Salchendorf zu Türk Geisweid geht, muss die Germania gegen Ottfingen ran. 

Während es für Weißtal (grüne Trikots) nach dem Remis gegen Salchendorf zu Türk Geisweid geht, muss die Germania gegen Ottfingen ran. 

Foto: lutz großmann

Siegerland.  Aufsteiger 1. FC Türk Geisweid erwartet Spitzenreiter TSV Weißtal im Oberen Leimbachtal.

Am 14. Spieltag der Fußball-Bezirksliga können die Mannschaften aus Eiserfeld, Freudenberg und Salchendorf am Sonntag (14.30 Uhr) ihre jeweiligen Tabellennachbarn auf Distanz halten.

RW Hünsborn II – SpVgg. Neunkirchen. Durch das 4:2 gegen Türk Geisweid zog Neunkirchen am vergangenen Wochenende mit dem Mitaufsteiger gleich. Bis zur Winterpause will die Spielvereinigung auf einem Nichtabstiegsplatz stehen.

Die erste Gelegenheit dazu bietet sich am „Löffelberg“. „Sie kommen viel über den Kampfgeist und haben zwei, drei erfahrene Leute im Team, die die Jungen lenken. Ich kann meiner Mannschaft das eine oder andere mitgeben und weiß, worauf wir achten müssen“, lauten die Erkenntnisse des Übungsleiters. Eine gute Stimmung in der Neunkirchener Kabine ist da nur vom Vorteil. „Die vier Punkte aus den vergangenen zwei Spielen waren wichtig für die Moral. Diese Woche haben die Jungs richtig Gas gegeben“, berichtet Balijaj.

SC Listernohl-WL – FC Eiserfeld. Drei Zähler haben die Eiserfelder mehr gesammelt als LWL und wollen diesen Abstand gerne vergrößern. Fünfsinn geht dabei von einer offenen Partie aus. „LWL hat zwei Gesichter“, beschreibt der Coach die unterschiedlichen Ergebnisse des Gegners gegen Ottfingen (3:1-Sieg) und Schlusslicht Plettenberg (1:3-Pleite). „Das ist eine junge Mannschaft mit schnellen Spielern“, weiß Fünfsinn, dessen personelle Sorgen durch den Platzverweis von Thomas Rainer Brühl größer wurden. Die Verletzungsmisere, von der gleich fünf Stammkräfte betroffen sind, macht Eiserfeld zu schaffen. „Diese Anzahl kann keine Mannschaft der Liga auffangen.“

SuS Niederschelden – SV 04 Attendorn. Nach dem Coup im Kreispokal möchte Niederschelden auch in der Liga einen der Großen ärgern. Attendorn hat sich durchwachsenem Beginn gefangen. „Das ist eine robuste, spielstarke Mannschaft, die sicherlich der Favorit ist“, ordnet SuS-Trainer Andreas Wieczorek ein.

„Aber wir werden versuchen, die Punkte hier zu behalten.“ Ähnlich wie gegen die Wittgensteiner im Pokal wird eine kompakte Abwehr vonnöten sein. „Attendorn hat offensive Qualitäten. Da müssen wir eng am Mann sein und höllisch aufpassen.“

1. FC Türk Geisweid – TSV Weißtal. Die Schwachstellen im Defensivverbund von Türk Geisweid möchte Tabellenführer Weißtal, eine der treffsichersten Mannschaften der Klasse, ausnutzen. Allerdings hat Konstantin Volz auch Stärken beim Liga-Neuling ausgemacht. „Sie sind gerade offensiv gut besetzt und haben auch ansonsten gute Fußballer in ihren Reihen. Deshalb verwundert mich ihre Ausbeute etwas“, schildert der TSV-Spielertrainer. „Wir wollen mit aller Macht gewinnen und werden den Gegner sehr ernst nehmen.“

VfR Rüblinghausen – Fortuna Freudenberg. Auch wenn einige Stammspieler derzeit fehlen, läuft es gut für die Fortuna. „Die Unterstützung aus der zweiten Mannschaft ist grandios“, bedankt sich Trainer Dominic Solms bei seinem Kollegen Fabian Wüst, der in den vergangenen Wochen einige Akteure für die Erste abstellte. In Rüblinghausen treffen die Freudenberger auf jene Mannschaft, die schon einigen Spitzenteams wie Weißtal oder Salchendorf ein Bein stellte.

Entsprechend geht Solms von einem schweren Auswärtsspiel aus. „Da haben schon einige Mannschaften Federn gelassen. Wir brauchen wieder eine Mischung aus Leidenschaft, Kampf und absolutem Wille“, beschreibt der Übungsleiter.

Germania Salchendorf – SV Ottfingen. Im Verfolger-Duell geht es für beide Teams darum, den Anschluss an die Spitze zu halten. Beim Pokalspiel in Kreuztal ließ Trainer Thomas Scherzer rotieren und schonte einige Spieler. Für das Spitzenspiel gegen Ottfingen erwartet er eine konzentrierte Leistung. „Wir brauchen nach vorne mehr Zielstrebigkeit und Pep in den Aktionen. Unser Anspruch ist es, die aktivere Mannschaft zu sein. Das Kollektiv wird ein entscheidender Faktor sein“, meint Scherzer, der trotz drei Spielen in acht Tagen nahezu aus dem Vollen schöpfen kann.

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