Tanzen

„Let’s Dance“ lässt aus „Mocki“ Sabrina Mockenhaupt werden

Sabrina Mockenhaupt und Erich Klann auf der Tanzfläche bei Let’s Dance.

Sabrina Mockenhaupt und Erich Klann auf der Tanzfläche bei Let’s Dance.

Foto: Andreas Rentz

Köln/Siegen.   Zittern mussten Sabrina Mockenhaupt und Erich Klann bei „Let’s Dance“ erneut. Kurz. Worauf die Siegerländerin wartet und was sie dementierte.

Ein dickes Lob von Jorge González, der nicht mehr „die Mocki“ gesehen hatte, sondern „Sabrina“. Ein eben solches von Motsi Mabuse, die sagte: „Man sieht die Entwicklung. Du bist jetzt schon eine Geschichte von Let’s Dance.“ Und sogar Joachim Llambi attestierte Sabrina Mockenhaupt: „Es war besser.“ Trotzdem: Auch nach der Osterpause musste die Siegerländerin um ihr Weiterkommen bei der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ zittern.

Allerdings nur kurz. Weil eine ihrer Konkurrentin bereits vor dem Auftritt deutlich erkennen ließ, dass sie sich gerne vom Tanzparkett verabschieden würde. Die Sängerin Kerstin Ott rief ihre Fans sogar auf, nicht mehr für sie zu voten. Und so lösten die Moderatoren die Zitterpartie nach nur wenigen Augenblicken auf.

Sabrina Mockenhaupt und ihr Tanzpartner Erich Klann tanzen auch in der Live-Show am kommenden Freitag, wenn das Motto Love-Songs heißt. Kerstin Ott hingegen verabschiedete sich von „Let’s Dance“, was sie selbst mit einem erleichterten Jubelschrei quittierte, während ihrer Tanzpartnerin Regina Luca doch die eine oder andere Träne der Enttäuschung kam.

Leichtathletik-Star Mockenhaupt und Tanzprofi Klann erhielten von der Fachjury 19 Punkte für ihren Langsamen Walzer zu „Can You Feel The Love Tonight“ von Elton John. Trotz dieses neuen persönlichen Bestwertes waren sie damit im Juryentscheid nur Vorletzte vor Ott und Luca. „Wir müssen mehr Gas geben“, sagte Sabrina Mockenhaupt deshalb etwas enttäuscht nach der Show im RTL-Interview.

Mockenhaupt: „Ich bin nicht schwanger“

Dass sie, die als drahtige Sportlerin in die Show gekommen war, sich mehr und mehr femininer präsentiert, erfreut Mockenhaupt selbst. „Ich war noch nie so fraulich wie jetzt“, erklärte die 38-Jährige stolz. Zuvor stellte sie auf ihre eigene, sympathische Art plakativ fest: „Ich habe wirklich drei Kilo zugenommen und der Arsch ist auch dicker geworden.“ Etwas aber bestritt sie vehement, da es Kommentare in diese Richtung gegeben habe: „Ich bin nicht schwanger“, sagte sie.

Tanztraining ist zwar anstrengend, aber wohl doch nicht so fordernd wie die sonstigen Lauf-Einheiten der zigfachen Deutschen Meisterin über die Langstrecke. Bei einem gemeinsamen Lauf überraschte Klann sie unlängst mit einem unerwarteten Schlussspurt.

Das Warten auf den Magic Moment

Und das bleibt auch Mockenhaupts Ziel bei „Let’s Dance“: Sie möchte ihren Tanzpartner, ihre Familie und ihre Fans mit einer Vorstellung begeistern. „Ich möchte meinen Magic Moment erleben“, sagte sie selbst. Der Langsame Walzer war ein weiterer Schritt dorthin, aber er war es noch nicht. Wenngleich aus der Mocki nicht nur in Jorge González Augen die Sabrina geworden ist.

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