Leichtathletik

Jan-Philipp Weller läuft Marathon unter drei Stunden

Jan-Philipp Weller, hier ganz Links beim Crosslauf des SK Wunderthausen, hat beim Marathon in Münster die 3-Stunden-Marke unterboten.

Jan-Philipp Weller, hier ganz Links beim Crosslauf des SK Wunderthausen, hat beim Marathon in Münster die 3-Stunden-Marke unterboten.

Foto: Hans Peter Kehrle

Münster/Bocholt.  Beim 18. Volksbank-Münster-Marathon unterbietet der Wunderthäuser die magische Marke und erreicht sein selbst gesetztes Ziel

Am Ende siegte der Wille von Jan-Philipp Weller. Bei seiner erst fünften Marathon-Teilnahme erreichte der Wunderhäuser Läufer der LG Wittgenstein bei einer Zeit von 2 Stunden 59 Minuten und 53 Sekunden (2:59:53 Std.) das Ziel als 78.

Was auf den ersten Blick wie eine Platzierung in den hinteren Regionen aussieht, war für Weller persönlich eine starke Perfomance. Der LG-Athlet hatte sich vor dem kräftezehrenden Rennen das Ziel auferlegt, unter 3 Stunden zu laufen. Als er schließlich sieben Sekunden früher die Ziellinie überquerte, war die Freude entsprechend groß – sein Lauf wurde zur Punktlandung.

Ähnlich erging es ihm mit dem Blick auf die Platzierung, die in der Gesamtwertung einen 78., allerdings in seiner Altersklasse M den 13. Platz bedeutete. Bedenkt man in dieser Hinsicht, dass insgesamt 1300 Läuferinnen und Läufer teilnahmen, bekommt die Leistungs Weller wieder einen anderen Stellenwert.

Im stark besetzten Teilnehmerfeld des Marathons war die Spitze voll in den Händen der kenianischen und äthiopischen Läuferinnen und Läufer. Den Gesamtsieg errang James Barmasai aus Kenia mit einer überragenden Zeit von 2:11:40 Std. Schnellster deutscher Läufer war Elias Sansar (LG Lage Detmold-Bad Salzuflen) in 2:24:13 Std.

Das Klassement der Frauen konnte die Äthiopierin Chaltu Negasa mit 2:30:59 Std. für sich entscheiden, was die neunt schnellste Zeit bedeutete. Als schnellste deutsche Teilnehmerin lief Miriam Zink (LSF Münster) in 2:44:31 Std. über die Ziellinie.

Mentale Stärke war entscheidend

Erfolgreich in vielerlei Hinsicht war es auch bei Franziska Esperter, die bei der ersten Ausgabe des Bocholter Halbmarathon (21,0975 Km) in ihrer Altersklasse W30 mit einer Zeit von 01:29:21 den ersten Platz belegte. Bei den Frauen war einzig Carina Fierek (1:24:46 Std.) schneller als die Starterin der LG Wittgenstein. In der Gesamtwertung sprang von 1114 Teilnehmern immerhin der 41. Rang heraus.

Das Rennen war für Espeter auch mental eine Herausforderung, da ihr Kopf „echt nicht aufgehört“ habe „zu erzählen“, dass er „keine Lust“ mehr habe. Dass sie es dennoch durchgezogen hat, zeigt einmal mehr den eisernen Willen der Bad Laaspherin.

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