Seniorenfußball

Einzig Arminia Bielefeld ist eine Nummer zu groß

Sie hatten allen Grund, stolz auf das Erreichte zu sein: (hinten v.l.) Trainer Günter Treude, Thomas Beitzel, Andreas Treude, Ulf Walter, Rainer Nohn, Frank Limper, Trainer Gerhard Saßmannshausen, (vorne v.l.) Sven Stricker, Siegfried Bultmann, Roland Kuffner, Gerd Schöneborn und Heiko Born.

Sie hatten allen Grund, stolz auf das Erreichte zu sein: (hinten v.l.) Trainer Günter Treude, Thomas Beitzel, Andreas Treude, Ulf Walter, Rainer Nohn, Frank Limper, Trainer Gerhard Saßmannshausen, (vorne v.l.) Sven Stricker, Siegfried Bultmann, Roland Kuffner, Gerd Schöneborn und Heiko Born.

Foto: Verein

Iserlohn.  Die SG Edertal/Aue-Wingeshausen/Berleburg wird sensationell Westfalen-Vizemeister der Ü50-Senioren. Vor allem der Torwart hat daran großen Anteil

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Sensationeller Erfolg für die Ü50-Fußballer der Spielgemeinschaft Edertal/Aue-Wingeshausen/Berleburg im Iserlohner Hemberg-Stadtion: Mit dem Vize-Titel unter 27 Mannschaften im Gepäck kehrten die Wittgensteiner als Vertreter des Fußballkreises Siegen Wittgenstein von den Westfälischen Meisterschaften zurück. Das Team des Trainer-Gespanns Gerhard Saßmannshausen und Günter „Menne“ Treude unterlag erst im Finale gegen die mit vielen Ex-Profis gespickte Mannschaft von Arminia Bielefeld. Gerhard Saßmannshausen stellte die Teamleistung heraus: „Dieser Teamgeist hat uns bis ins Finale getragen, den Erfolg haben wir uns redlich verdient.“ Und Günter Treude sprach von einem Tag, „den wir so schnell nicht vergessen werden“.

Nachdem die Wittgensteiner in der Gruppenphase nur eine Niederlage gegen den späteren Turniersieger Arminia Bielefeld (0:2) hinnehmen mussten, sicherte man sich im letzten Vorrundenspiel gegen die SpVg Erkenschwick mit einem 2:1 in letzter Minute noch den zweiten Platz. Zuvor gab es Erfolge gegen den gastgebenden FC Iserlohn (1:0), die SpVg Hagen (2:0) sowie ein 1:1-Unentschieden gegen den Lüner SV. Nach fünf Vorrundenpartien standen 10 Punkte und 6:4 Tore zu Buche. Die Treffer markierten Ulf Walter (3), Sven Stricker (1), Rainer Nohn (1) und Frank Limper (1).

Diese Bilanz bedeutete das Viertelfinale, in dem die SG die Vertretung des SC Preußen Lengerich nach torloser regulärer Spielzeit mit 2:1 im Neunmeterschießen bezwang. Ein ähnliches Bild dann im Halbfinale: Wieder hieß es 0:0 nach regulärer Spielzeit gegen den letztjährigen Champion VfB Kirchhellen, wobei die körperlich arg angeschlagenen Wittgensteiner bis zum Schluss auf die Zähne bissen. Dank eines überragenden Torhüters Heiko Born wurde auch diese Hürde mit 3:2 gemeistert. Was im Vorfeld keiner für möglich gehalten hatte, wurde wahr: Finale.

Hier traf die Mannschaft von Gerhard Saßmannshausen und Günter Treude wieder auf das ungeschlagene Team von Arminia Bielefeld, gegen das es allerdings aufgrund der Kräfte zehrenden Begegnungen zuvor eine 0:3-Niederlage gab. Bezeichnend an dieser Stelle war die Tatsache, dass eine Mannschaft wie Bielefeld ein komplettes Team wechseln

konnte und die SG letztlich mit zwei Auswechselspielern auskommen musste. Das tat der Freude über das Erreichte aber keinen Abbruch: Gut gelaunt aber erschöpft ging es mit einem Sack voller Bälle und einem Gerstensaft-Gutschein des Sponsors auf die Heimreise.

Pokal, Bier-Gutscheine und ein ordentliches Glas zum Anstoßen übergab Uli Clemens vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) an die Sieger und Platzierten. Ein dickes Dankeschön des Orga-Teams des FLVW ging in Richtung des gastgebenden FC Iserlohn, der für perfekte Rahmenbedingungen und das leibliche Wohl der Zuschauer und Aktiven sorgte. Westfalenmeister Arminia Bielefeld ist der westfälische Vertreter bei den Westdeutschen Meisterschaften im kommenden Jahr in Duisburg.

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