Handball

Doppelwochenende für den TVE Netphen

Matthias Hoffmann (Bildmitte) will mit seiner Mannschaft die ersten Punkte einfahren.  

Matthias Hoffmann (Bildmitte) will mit seiner Mannschaft die ersten Punkte einfahren.  

Foto: Reinhold Becher

Netphen.  Handballerinnen erst gegen den Drittliga-Spitzenreiter, dann im Westfalenpokal gefordert.

Matthias Hoffmann war nicht unzufrieden. Trotz der 18:22-Niederlage gegen den Zweitligisten SG 09 Kirchhof hatte der Trainer des Handball-Drittligisten TVE Netphen einige Fortschritte bei seiner Mannschaft ausgemacht. Dinge, die auch für den Ligabetrieb Mut machen, in dem die Netphenerinnen noch ohne Punkte am Tabellenende stehen.

Keineswegs chancenlos

Und jetzt kommt mit dem TV Aldekerk am Samstag (18 Uhr) zwar ausgerechnet Spitzenreiter TV Aldekerk in die Halle des Gymnasiums, der im genauen Gegensatz zum TVE noch keinen Zähler abgegeben hat, aussichtslos ist die Mission aber dennoch nicht. Zwar liest sich die Bilanz des TVA makellos, doch mit dem Königsborner SVH, dem SFN Vechta und dem 1. FC Köln traf man bisher ausschließlich auf Teams, die im unteren Tabellenbereich erwartet werden dürfen. „Sie zählen sicherlich zu den stärkeren Teams der Liga, sind aber auf jeden Fall schlagbar“, macht sich Hoffmann trotz der auf dem Papier eindeutigen Ausgangssituation Hoffnung auf Zählbares. Dafür wird es allerdings entscheidend sein, weniger technische Fehler zu machen, als es noch beim vergangenen Ligaspiel gegen Vechta der Fall war. 17 „Vergehen“ dieser Art hatte Hoffmann in der Nachbetrachtung ausgemacht. Eindeutig zu viele, um ein Spiel zu gewinnen. „Dazu kommt, dass Aldekerk ein ganz schnelles und gutes Umschaltspiel besitzt“, kennt er die Stärken des Gegners und hofft, dass sein Team „vielleicht nur noch zehn bis zwölf solcher Fehler macht.“ Denn eines hat das Pokalspiel auch gezeigt: Die Deckung der Netphenerinnen bereitet auch einem Zweitligisten Kopfzerbrechen. Einzig in der Offensive hakt es weiter stark. „Wir müssen lernen, schneller umzuschalten. Daran werden wir jetzt auch noch verstärkter arbeiten“, so Hoffmann.

Doch nicht nur der vierte Spieltag der 3. Liga, sondern auch die 1. Runde im Westfalenpokal steigt am Wochenende. Am Sonntag geht es in Hagen gegen den Oberligisten TuS Halden/Herbeck und den Landesligisten HVE Villigst/Ergste um den Einzug in die Endrunde. Ein Problem durch die Doppelbelastung sieht Hoffmann allerdings nicht: „Wir haben einen großen Kader und können das auffangen. Außerdem muss auch Halden/Harbeck am Samstag in der Liga ran.“ Und auch die Marschroute ist klar: „Es darf uns nicht passieren, dort auszuscheiden“, erklärt Hoffmann, appelliert aber auch daran, die Aufgaben mit dem nötigen Ernst anzugehen.

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