Erndtebrück gegen Siegen

3:2-Sieg im Test für Wittgensteiner

Zweikampf zwischen Siegens Kapitän Björn Jost (rechts) und Erndtebrücks Kisolo Deo Biskup. Beobachtet wird die Szene von Niklas Hunold (3. von rechts) und dem Siegener Okay Yildirim.  

Zweikampf zwischen Siegens Kapitän Björn Jost (rechts) und Erndtebrücks Kisolo Deo Biskup. Beobachtet wird die Szene von Niklas Hunold (3. von rechts) und dem Siegener Okay Yildirim.  

Frohnhausen.   Im Frohnhausener Test der heimischen Oberligisten besiegte der TuS Erndtebrück die Siegener Sportfreunde mit 3:2.

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Auf dem neuen Kunstrasen in Frohnhausen bei Dillenburg das Siegen-Wittgensteiner Derby der beiden Oberligisten - (Platz)-Not macht erfinderisch. Die Spielabsagen für den TuS Erndtebrück und die Sportfreunde Siegen nutzten beide Trainer zum flotten Test, den die Wittgensteiner mit 3:2 für sich entschieden.

Man hatte sich zuvor auf drei 30-minütige Drittel geeinigt, so dass reichlich Gelegenheit war, die kompletten Aufgebote einzusetzen. Bei den Siegenern konnte das Kontingent nicht voll ausgeschöpft werden, da mit Tobias Filipzik, Benedikt Brusch und Masahiro Endo drei Kicker erkrankt waren.

„Zwei der drei Teilabschnitte waren sehr intensiv“, hatte Dominik Dapprich von seinen Sportfreunden über weite Strecken eine ordentliche Partie gesehen. Mit dem gebürtigen Eiserfelder Patrick Flender, der von Regionalliga-Schlusslicht TV Herkenrath gekommen ist, und dem Ex-Hannoveraner Jan-Luca Rumpf, die 45 Minuten gemeinsam verteidigten, scheint sich eine Lösung für die lange als Sorgenkind zu wertende Innenverteidigung für die Oberliga abzuzeichnen.

Auf Erndtebrücker Seite war eine halbe Stunde Besmir Rada im Spiel. „Den haben wir noch vom Niederrhein-Oberligisten TuRu Düsseldorf verpflichtet“, so Coach Ivan Markow über das neue Gesicht im blauen Trikot.

Für die Tore allerdings waren andere zuständig. Xhuljo Tabaku (10.) und Kisolo Deo Biskup (22.) brachten die Erndtebrücker zwei Mal in Führung, doch glich Ryo Suzuki jeweils praktisch im Gegenzug für die Siegener aus. Im letzten Abschnitt war es dann Mehdi Reichert, der den dann eingewechselten Keeper Lukas Litschel mit einem Schuss genau in den Knick entscheidend bezwang.

„Wir haben noch ein paar Aufschlüsse aus Frohnhausen mitgenommen“, wertete Ivan Markow die 90 Minuten ebenfalls positiv. „Wir hätten sicherlich das eine oder andere Tor mehr machen können“, wünscht er sich im Abschluss mehr Entschlossenheit von seine Angreifern - was ja nichts Neues ist.

Auch bei den Sportfreunden hakte es noch im Spiel nach vorn, wo vor allem im Schlussdrittel nicht mehr viel zusammenlief.

SF Siegen - TuS Erndtebrück2:3

Siegen: Thies (46. Litschel) - Horie (46. Krämer), Flender, Dreisbach (46. Rumpf), Dodic (61 Birkner) - Kaminishi - Yildirim, Jost - Freund, Suzuki (61. Valido) - Hombach (61. Wüst). - Erndtebrück: Schünemann (61. Taach) - Tomita (61. Varli), Hunold (61. Covic), Hunold (61. Terzic), Yamazaki (31. Schmitt) - Mißbach (31. Reichert), Biskup - Attia (61. Rada), Arslan (31. Böhmer), Tabaku (61. Sallauka) - Rösch (61. Ruzgis).

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