Fußball-Regionalliga

Wintertransfers: Bei den RWO-Gegnern hat sich einiges getan

Hat seinen Vertrag bei Rot Weiss Ahlen verlängert: Trainer Andreas Zimmermann.

Hat seinen Vertrag bei Rot Weiss Ahlen verlängert: Trainer Andreas Zimmermann.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen  Am Samstag beginnt die Rückrunde in der Regionalliga West. Dabei hat sich bei der RWO-Konkurrenz in Sachen Transfers einiges getan.

Nach einer wegen der Corona-Pandemie verkürzten Winterpause geht es für die Klubs der Fußball-Regionalliga West bereits am kommenden Samstag wieder auf Tore- und Punktejagd. Während sich Rot-Weiß Oberhausen mit Offensivkraft Hüseyin Bulut – der 21-Jährige wechselte von den Sportfreunden Lotte an die Lindnerstraße – verstärkt hat, hat sich auch bei der Ligakonkurrenz in Sachen neues Personal auf und neben dem grünen Rasen einiges getan.

Dabei hat besonders der Wuppertaler SV ordentlich auf dem Transfermarkt zugeschlagen: Mit Christopher Schorch und Lars Bender wurden gleich zwei erfahrene Abwehrspieler verpflichtet. Bender, nicht zu verwechseln mit einem der Bender-Zwillinge von Bayer Leverkusen, spielte zuletzt für WSV-Ligarivale Fortuna Köln, während Schorch zuletzt beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken unter Vertrag stand. Ebenfalls beim WSV schnürt Burak Gencal jetzt die Fußballschuhe. Der 26-Jährige spielte in der Hinserie noch beim Bonner SC, wo er zu den absoluten Leistungsträgern (fünf Tore, fünf Vorlagen) gehörte.

„Wir wollen jetzt weiter alles raushauen"

Die Trainerfrage ist derweil bei den Sportfreunden aus Lotte geklärt. Nachdem kurz vor Jahreswechsel Imke Wübbenhorst nach einer 0:2-Niederlagen gegen Spitzenreiter Rot-Weiss Essen ihren Hut als Cheftrainerin beim Tabellenneunzehnten nehmen musste, wird die bisherige Interimslösung Andy Steinmann bis zum Saisonende die Geschicke an der Seitenlinie leiten.

Auch bei Rot Weiss Ahlen gibt es mit Blick auf die Seitenlinie Klarheit: Andreas Zimmermann hat in Ahlen einen Vertrag bis zum Sommer 2022 unterschrieben. Der gebürtige Berliner, der in der Vergangenheit auch für die Kleeblätter und den WSV arbeitete, hatte mit den Rot-Weißen in sieben Partien sieben Zähler geholt. Der Aufsteiger, der vor der Pause 5:1 gegen den VfB Homberg gewann, liegt vor dem Rückrunden-Start fünf Punkte hinter dem rettenden Ufer zurück. „Wir wollen jetzt weiter alles raushauen“, zeigt sich Zimmermann gegenüber den Vereinsmedien kämpferisch in Sachen Klassenerhalt.

Alemannia holt Mergim Fejzullahu zurück

Fortuna Köln hat sich neben Pascal Itter, der zuletzt ohne Verein war, auch die Dienste von Dominik Lanius gesichert. Der 23-jährige Lanius wechselt von Viktoria Köln zum Stadtrivalen. Der 1,95 große Innenverteidiger kam in der laufenden Saison nicht über fünf Einsätze in der 3. Liga hinaus. Lanius, der beim FC Viktoria Köln ausgebildet wurde und in der Saison 2018/2019 bei Preußen Münster spielte, kommt insgesamt auf 30 Begegnungen in Liga drei.

Ein echter Transfercoup ist derweil Alemannia Aachen während der Winterpause gelungen. Mergim Fejzullahu kehrt nach zweieinhalb Jahren an den Tivoli zurück. Der 26-jährige Offensivallrounder trug das schwarz-gelbe Trikot bereits zwischen 2016 und 2018. In 64 Einsätzen für die Alemannia gelangen ihm insgesamt 25 Tore sowie elf Vorlagen. Nach einer Saison beim damaligen Drittligisten Eintracht Braunschweig (zwölf Einsätze, zwei Tore, ein Assist) wechselte Fejzullahu zum 1. FC Saarbrücken. Nach dem Aufstieg in die 3. Liga blieb er dort in der Hinrunde dieser Spielzeit ohne Einsatz und wurde zuletzt aussortiert.

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