Laufen

Vorbei an der beeindruckenden Skyline von Chicago

Einer von über 45.000 Läufern: Sot Lou hatte sich durch seine Zeit von 3:25 Stunden in Berlin für den Marathon in Chicago qualifiziert.

Einer von über 45.000 Läufern: Sot Lou hatte sich durch seine Zeit von 3:25 Stunden in Berlin für den Marathon in Chicago qualifiziert.

Foto: Verein

Oberhausen/Chicago.  Sot Lou vom OTV Endurance-Team holte sich mit seinem Start beim Chicago Marathon die Belohnung für sein gutes Ergebnis des Berlin Marathons ab.

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So manch einer streicht mit dem Beenden eines Marathons einen Punkt von seiner Lauf-Liste. Für ambitionierte Athleten ist das Spiel damit aber erst eröffnet – in sechs Städten auf drei Kontinenten bei der Jagd auf die große Medaille der sechs „World Marathon Majors“ in Berlin, London, New York, Boston, Chicago und Tokyo.

Sot Lou vom OTV Endurance-Team holte sich mit seinem Start beim Chicago Marathon die Belohnung für sein gutes Ergebnis des Berlin Marathons ab. Da er in Berlin im letzten Jahr die Qualifikationszeit von 3:25 Stunden mit einer persönlichen Bestzeit von 3:23 Stunden unterbieten konnte, hatte er sich direkt für Chicago qualifiziert. Dieses Event ist mit ca. 45.000 Läufern nicht nur einer der größten Marathons weltweit, sondern auch bekannt für seinen schnellen Kurs durch verschiedene Stadtviertel.

Erster Aufenthalt in den USA

Die Zielzeit stand für Sot Lou bei diesem Start nicht im Vordergrund. Er wollte den Marathon in Chicago in erster Linie genießen, denn die Reise war zugleich sein erster Aufenthalt in den USA. Für ihn war es bereits der dritte große Wettkampf im laufenden Jahr nach dem Ultra-Marathon in Zermatt und der Mitteldistanz in Zell am See.

Ohne spezifische Marathonvorbereitung ging er an die Startlinie. Lou war tief beeindruckt, was die US-Amerikaner an und auf der Laufstrecke für eine Party veranstalteten: Fast eine Millionen Zuschauer feierten die Läufer entlang der Strecke. Aufgrund der mangelnden Vorbereitung hatte Lou mit der erreichten Zeit von 3:40,33 (AK M40-44, Platz 1313) nicht gerechnet und war mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden.

Wer die „Big Six“ bezwungen hat, wird mit einer besonderen, großen Medaille belohnt und darf sich fortan nicht nur „Marathoni“, sondern auch „Six Star Finisher“ nennen. Für Sot Lou stehen die noch ausstehenden vier Marathons in Tokio, Boston, London und New York ebenfalls auf seiner Liste.

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