Fußball

Von Favoritenrolle will SCB-Trainer Zimmert nichts wissen

Der Kader der Zwölfer, hinten (v. l.): Robin Kvas, Joel Pohl, Carsten Scholz, Kevin Marzotko, Marc Riebling, Gian Caltagirone, Daniel Baerwald; Mitte (v. l.): Trainer Dennis Zimmert, Co-Trainer Markus Hendel, Dennis Lendl, Tim Krause, Timo Hendel, Betreuer Ralf Baxmann, Betreuer Ulli Klasen; vorne (v. l.): Bartek Olejarz, Robin Kerff, Justin Neumann, Marcel Felder, Kapitän Pascal Daus, Alper Sarikaya, Kevin Blanke.

Der Kader der Zwölfer, hinten (v. l.): Robin Kvas, Joel Pohl, Carsten Scholz, Kevin Marzotko, Marc Riebling, Gian Caltagirone, Daniel Baerwald; Mitte (v. l.): Trainer Dennis Zimmert, Co-Trainer Markus Hendel, Dennis Lendl, Tim Krause, Timo Hendel, Betreuer Ralf Baxmann, Betreuer Ulli Klasen; vorne (v. l.): Bartek Olejarz, Robin Kerff, Justin Neumann, Marcel Felder, Kapitän Pascal Daus, Alper Sarikaya, Kevin Blanke.

Foto: Tamara Ramos / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Der SC Buschhausen 1912 wird in der Kreisliga A hoch gehandelt. Ganz vorne sieht der Coach aber andere Mannschaften.

Spricht man über die Top-Teams der Kreisliga A, kommt man am SC Buschhausen 1912 nicht vorbei. Die Mannschaft von Dennis Zimmert wird auch in der anstehenden Saison zum Favoritenkreis gezählt - doch der Coach wehrt sich gegen den ganz großen Wurf. „Wir wollen unter den ersten drei Mannschaften landen“, gibt er das Saisonziel aus.

Dazu könnte also auch Platz eins zählen. „Mit dem Aufstieg beschäftigen wir uns nicht“, so Zimmert. Dennoch: „An unserer Motivation hat sich nichts geändert. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga haben wir uns in der vergangenen Saison gut gefangen.“

Zur Saisonhälfte an der Spitze

Buschhausen spielte lange oben mit, führte sogar zur Saisonhälfte die Tabelle an. Warum also auch nicht in dieser Spielzeit? „Die Jungs haben Bock, die Trainingsbeteiligung ist rege“, berichtet der Linienchef. Den Kader hat er im Vergleich zur Vorsaison ein wenig eingestampft: „In der vergangenen Saison war der Kader größer, die Unzufriedenheit aber auch“, begründet Zimmer.

Mit 21 Spielern sieht er sich gut aufgestellt, zumal die Mannschaft zusammengeblieben und nur gezielt verstärkt worden ist - vor allem in der Defensive. „Vorne waren wir immer gut aufgestellt. Zwar fehlt uns unser Torjäger Timo Hendel zum Saisonbeginn verletzt, aber die Buden machen wir trotzdem immer.“

Abgezockter Sechser reaktiviert

Hinten wackelte es dem Trainer jedoch zu sehr, so dass er mit Robin Kvas (eigene Jugend) und Kevin Marzotko (Sterkrade-Nord II) zwei talentierte Innenverteidiger ins Team geholt hat. Zudem hat Zimmert mit Marc Riebling einen abgezockten Sechser reaktiviert „und am System etwas geschraubt“, wie er anführt. Das soll für mehr Stabilität sorgen. Tim Tölle (SV Herdringen) und Marcel Felder (eigene Jugend) komplettieren das Team. Zudem hat sich der erfahrene Dennis Lendl doch noch zu einer Rückkehr zu den 12ern entschieden.

Nochmal zum Thema Aufstieg: „Da sehe ich Rhenania Bottrop ganz weit vorne. Oder auch SuS 21“, schiebt Zimmert die Favoritenrolle weiter, weiß aber auch, dass seiner Mannschaft alles zuzutrauen ist: „Alle ziehen mit, wir haben einen super Zusammenhalt und eine tolle Stimmung.“ Gute Voraussetzungen, um das Saisonziel zu erreichen.

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