Handball

TVB-Frauen stecken derzeit in der Ergebniskrise

Die TVB-Frauen, hier Lena Döller (77) im Einsatz gegen Witzhelden, könnten mal wieder ein Erfolgserlebnis brauchen, um den Trend zu kippen. Was gegen Hiesfeld/Aldenrade schwer wird.

Die TVB-Frauen, hier Lena Döller (77) im Einsatz gegen Witzhelden, könnten mal wieder ein Erfolgserlebnis brauchen, um den Trend zu kippen. Was gegen Hiesfeld/Aldenrade schwer wird.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Sie spielen ansprechend, belohnen sich aber nicht. Die TVB-Frauen könnten mal wieder ein Erfolgserlebnis vertragen.

Oberliga, Damen
HSG Hiesfeld/Aldenrade –
TV Biefang Sa 18

Der Tabellenzweite ließ am vergangenen Sonntag in Königshof Federn und hat nunmehr schon drei Zähler Rückstand auf Ligaprimus Aldekerk II. Der Plan vom Aufstieg ist sicher noch nicht durchkreuzt, wohl aber mindestens gefährdet. Das interessiert auf Biefanger Seite niemanden.

Die Mannschaft von Dieter Schölwer ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Vielleicht zu viel? „Es ist bei uns tatsächlich mehr ein Kopf- als ein Leistungsproblem, weil die Ergebnisse ausbleiben. Und deshalb müssen wir die Kirche aktuell schon im Dorf lassen: die HSG ist klarer Favorit. Wir wollen aber versuchen, sie zu kitzeln“, möchte der TVB-Trainer dem Gegner mit Einsatz und Leidenschaft begegnen. Kathy Sprick steht für die B-Juniorinnen in Tönisvorst auf der Platte. Mittelfrau Katja Schlinkert (Urlaubsrückkehr) ist wieder dabei.


Verbandsliga, Herren
HSG RW O TV –
Tschft. Lürrip Sa 19.30

Beim Aufeinandertreffen der beiden direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt in der Hans-Jansen-Halle gibt es keine zwei Meinungen: ein Heimsieg muss zwingend her. „Das ist ein Vier-Punkte-Spiel. Es geht nicht um den Schönheitspreis, sondern einzig und allein darum, dass wir gewinnen“, kennt natürlich auch Krzysztof Szargiej das Gerangel im unteren Tabellendrittel.

Dass neben Tobi Schindler, Jörn Grieger, Milosz Ostroga und Sebastian Brandscheid gleich vier Akteure auszufallen drohen, will der HSG-Linienchef keine übergroße Bedeutung beimessen: „Wir müssen die Kräfte bündeln, willig sein und die Fehlerquote minimieren.“


Verbandsliga, Damen
TB Wülfrath II –
TV Biefang II Sa 14

Der überzeugende Heimsieg gegen Wermelskirchen hat Auftrieb gegeben. Und so fahren die TVB-Frauen morgen Mittag selbstbewusst zum punktgleichen Tabellennachbarn. „Wir wollen unbedingt nachlegen und in Wülfrath gewinnen“, formuliert Sebastian Köster die Zielsetzung unverblümt. Gelingt es den Biefangerinnen erneut, aus einer kompakten Deckung ins Tempo zu kommen und vorne effektiv ihre Chancen zu nutzen, „werden wir die die beiden Zähler auch einfahren.“, ist sich der Linienchef ziemlich sicher. Bis auf Luisa Pauly sind die Gäste komplett.


Landesliga, Herren
TV Vorst II –
TV Biefang Sa 17.30

Christian Hoffmeister, der morgen seinen 49. Geburtstag feiert, würde sich über ein Geschenk seiner Mannschaft freuen. Die sollte sich aber schon Gedanken machen, was anstelle eines Auswärtssiegs für ihren Coach noch infrage kommen könnte. Denn die Biefanger sind beim Tabellendritten krasser Außenseiter. „Die Jungs haben keinen Druck, können befreit aufspielen. Wir benötigen hinten Stabilität und müssen das Tempo hochhalten“, möchte „Hoffi“ die routinierten Gastgeber bestenfalls müde spielen. Vilas Vollmer hat seine Verletzung (Finger-Operation) auskuriert und gibt sein Comeback im Mittelblock.
TB Oberhausen –
TV Issum So 13.15

Personell geht der TBO-Trupp auf dem Zahnfleisch. Philipp Buschhorn ist wie erwartet gesperrt. Christian Gelszat (Ellenbogenverletzung), Kai Krampe (Knieprobleme) und Mario Bologna (Muskelriss im Oberarm) stehen ebenfalls nicht im Kader. So werden die Routiniers Peter Funck und Timo Schuck in der Hans-Jansen-Halle gegen den Tabellenzweiten auflaufen.

Selbst Tim Kullmann wird sich das Trikot zum wiederholten Male überstreifen. „Positiv stimmt mich die Tatsache, dass wir dezimiert unsere besseren Spiele abgeliefert haben. Wir müssen mal sehen, ob und wie wir Issum ein wenig ärgern können“, will der „Bomber“ nicht schon vorher die weiße Fahne hissen.

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