Fußball

Terranova und RWO haken den Aufstiegskampf noch nicht ab

Nach der 1:6-Klatsche gegen die U23 des 1. FC Köln nahm RWO-Trainer Mike Terranova zu diversen Themen Stellung.

Nach der 1:6-Klatsche gegen die U23 des 1. FC Köln nahm RWO-Trainer Mike Terranova zu diversen Themen Stellung.

Foto: Jörg Schimmel

Oberhausen.  „Es kann noch was passieren“, sagt RWO-Trainer Terranova trotz der 1:6-Klatsche gegen den Unterbau des 1. FC Köln und dankt den Kleeblatt-Fans.

Nach der 1:6-Klatsche gegen den Unterbau des 1. FC Köln nahmen RWO-Trainer Mike Terranova, sein FC-Pendant André Pawlak und seine Kleeblatt-Kicker Stellung. Die Stimmen zum Spiel.

RWO-Trainer Mike Terranova: Als Erstes möchte ich sagen, dass die Unruhe, die in der Woche hier im Verein aufkam, nichts mit dem Ergebnis zu tun hat. Das ist ganz allein unsere Sache. Es begann mit dem eiskalten 1:0, ansatzlos geschossen. Wir haben dann einfach nicht ins Spiel gefunden. Aber selbst beim 0:4 zur Halbzeit haben wir uns in der Kabine gesagt, dass wir das noch drehen können. Dazu hätte in der zweiten Halbzeit alles passen müssen. Köln hat mit dem fünften Tor alles klar gemacht. Alex kam, damit wir nicht abgeschlachtet werden. Ich danke den Fans, die uns bis zum Ende unterstützt haben. Und ich sage auch: Es kann noch was passieren. Wir werden das Spiel schnell abhaken, in Herkenrath gewinnen und dranbleiben.

Köln-Trainer André Pawlak: Es tut mit fast leid für Mike und RWO, dass wir euch sechs Eier ins Nest gelegt haben. Aber ich bin natürlich stolz auf meine Mannschaft, das war eine super Leistung. Wir hatten einen guten Plan und wir haben einen guten Tag erwischt. Das erste Tor war natürlich der Türöffner. Und beim zweiten hat RWO den Standard nicht gut verteidigt. Danach haben wir weiter Gas gegeben und auf jede Umstellung stark reagiert. Das war die beste erste Halbzeit, die ich bisher von meiner Mannschaft gesehen habe. Wir wussten, dass wir auch mit 4:0 weiter Gas geben müssen. Nach dem 4:1 haben wir das wichtige fünfte Tor gemacht, damit war der Deckel drauf. Unser taktischer Plan ist voll aufgegangen. Ich wünsche Terra und RWO alles Gute und viel Erfolg.

RWO-Kapitän Jannik Löhden: Mit dem ersten Schuss kassieren wir den Rückstand und mit diesem Sonntagsschuss war unser Matchplan hin. Wir haben ein ganz schlechtes Umschaltspiel gezeigt und viel zu viele Fehler gemacht. Die schießen vier Mal auf unser Tor und vier Mal ist der Ball drin. In der Halbzeit war die Reaktion klar: Wir haben nichts mehr zu verlieren und versuchen alles. Mit dem 1:4 kam Hoffnung auf, nach dem 1:5 war es vorbei. Zuletzt hatten wir uns unsere Erfolge wie gegen Wuppertal erarbeitet, gegen Kaan-Marienborn hatten wir Glück. Jetzt hatte Köln alles Glück.

RWO-Torwart Daniel Davari: Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals sechs Gegentore bekommen habe. Der Freistoßtreffer war mein Fehler, das war meine Ecke, den nehme ich auf meine Kappe. An den anderen konnte ich nichts machen. So ein Spiel gibt es ganz selten, wir müssen das abhaken und uns auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Zu RWO und meiner Vertragsverlängerung kann ich nur sagen: Ich wurde hier sehr gut aufgenommen und fühle mich wohl. Es hat mich niemand gezwungen, hier zu unterschreiben, ich habe das gern getan.

RWO-Sechser Alex Scheelen: Was soll ich groß sagen. Als ich kam, war das Spiel ja gelaufen. Es ging nur noch darum, hinten dicht zu machen. Und zumindest das hat ja dann geklappt.

Ex-RWO-Spieler Chris Führich: Wir waren überrascht, dass es RWO nur mit langen Bällen versucht hat. Bei uns war jeder Schuss ein Treffer und das tut uns gut, denn wir stecken im Abstiegskampf und brauchen Punkte.

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