Hallen-Eklat

Spruchkammer verkündet die Strafen nach Hallen-Eklat

Rudelbildung im Spiel SC 1920 Oberhausen gegen DJK Arminia Klosterhardt.

Rudelbildung im Spiel SC 1920 Oberhausen gegen DJK Arminia Klosterhardt.

Foto: Mark Bohla / Funke Foto Services

Oberhausen.  Nach den Ausschreitungen bei der Fußball-Stadtmeisterschaft hat die Spruchkammer die Sperren und Geldstrafen für die beteiligten Klubs verkündet.

Nach den Ausschreitungen bei den Fußball-Stadtmeisterschaften in der Willy-Jürissen-Halle am 19. Januar während des Gruppenspiels zwischen Arminia Klosterhardt und dem SC 20 tagte am gestrigen Freitagabend die Spruchkammer. Nach Anhörung der Beteiligten verkündete die Spruchkammer die Urteile. Dabei wurde der SC-Spieler Ümit Mutlu wegen Beleidigungen gegenüber der Turnierleitung zu einer Sperre von drei Monate verurteilt (5. Februar bis 5. Mai.).

Ebenfalls vom SC 20 wurde David Möllmann für die Zeit vom 5. Februar bis 18. März (nicht länger als sechs Pflichtspiele) gesperrt. Von Klosterhardt wird Samet Kanoglu vom 5. Februar bis 15. April und nicht länger als zehn Pflichtspiele aus dem Verkehr genommen. Während Elvis Grohmann (SC 20) und Marco Djurdjevic (SC 20) freigesprochen wurden, wird gegen Ertunc Turan (SC 20), Aaron Komusin und Marcel Gabor (beide Arminia) wegen Abwesenheit gesonderte Verfahren eröffnet. Zudem wurden beide Klubs zu Geldstrafen verurteilt. Während die Arminia und der SC 20 jeweils 200 Euro für sportliches Fehlverhalten zahlen müssen, muss der SC 20 noch 100 Euro als Auslöser des Spielabbruchs bezahlen.

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