Tischtennis 3. Liga

SC 1912 unternimmt Betriebsausflug in den Norden

1912-Spitzenspieler Frantisek Krcil will an diesem Wochenende für Punkte sorgen.

1912-Spitzenspieler Frantisek Krcil will an diesem Wochenende für Punkte sorgen.

Foto: Jörg Schimmel

Oberhausen.   Mit zwei Auswärtsspielen beendet Buschhausen 1912 die Hinrunde in der 3. Liga. Im besten Fall könnte mit ausgeglichenem Konto gefeiert werden.

3. Bundesliga

TSV Schwarzenbek -
SC Buschhausen Sa 15.15

Zwei Spiele noch, dann ist die Hinrunde auch für die Zwölfer endgültig zu Ende. Mit großer Euphorie in die Saison gestartet, sammelten die Buschhausener früh Punkte, auch in Spielen, in denen nicht unbedingt mit ihnen zu rechnen war. Nun geht es mit 4:8 Zählern in die letzten beiden Spiele gegen zwei Teams auf Augenhöhe. Schwarzenbek hat mit einem Sieg über Borsum und dem 5:5 vor zwei Wochen gegen Hertha BSC Berlin aktuell drei Punkte auf dem Konto.

Dabei sammeln die Lauenburger insbesondere im Doppel relativ verlässlich ihre Punkte und stehen dort bei einer Bilanz von 7:7. Oben lief es für Hartmut Lohse an Eins (2:10) und Sascha Nimtz (0:3) bisher überhaupt nicht gut. Frederik Spreckelsen sprang oben gut in die Bresche und steht insgesamt bei 4:6. Rechnet man seine Duelle gegen die Einser raus, dann rangiert er aber bei starken 4:1. Moritz Spreckelsen und Sören Wegner reihen sich mit jeweils 3:6 ein.

Schon im Doppel muss gepunktet werden

Daher weiß Teammanager Michael Lange, dass es schon im Doppel auf etwas Zählbares ankommt, um den Gastgebern aus der Nähe von Hamburg direkt den Zahn zu ziehen.

SV Siek -
SC Buschhausen So 14

Sonntag geht es noch nördlicher in Schleswig-Holstein weiter. Anders als gegen Schwarzenbek kommt der SV Siek deutlich internationaler daher. Sportlich stehen die Norddeutschen aktuell auf Rang fünf, mit ausgeglichener Bilanz von 7:7. Oben müssen sie allerdings auf ihren Einser, den Chilenen Juan Lamadrid, verzichten. Dafür rückt erneut der Pole Mateusz Dzikowski ins Team, der in seinem Bundesliga-Debüt bisher noch ohne Fehl und Tadel aufgetreten ist. Ins obere Paarkreuz rutschen ohne Lamadrid der Serbe Valentin Nad Nemedi (5:6) und Senioren-Weltmeister Yansheng Wang (5:5), auf drei wird Daniel Cords (3:6) aufschlagen.

Drei Zähler sollen es mindestens sein

Prinzipiell haben die Zwölfer also die Möglichkeit, die Hinserie mit einer ausgeglichenen Bilanz zu beenden. „Das peilen wir an, zumindest drei Punkte sollen es sein“, sagt Lange. Denn auch wenn der Klassenerhalt, zum einen durch das punktlosen Schlusslicht Borsum und zum anderen durch die Absteiger aus der zweiten Liga, eigentlich bereits geschafft ist, wollen sich die Buschhausener wieder ein wenig berappeln.

„Wenn wir nicht ausgeglichen in die Winterpause gehen, ist das kein Weltuntergang. Wir haben gute und weniger gute Leistungen gezeigt, aber sind als Aufsteiger insgesamt voll im Soll.

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