Fußball

RWO will im Pokal seiner Favoritenrolle gerecht werden

Innenverteidiger Jerome Propheter (rechts, hier gegen den BVB II) wird im Pokal gesperrt fehlen.

Innenverteidiger Jerome Propheter (rechts, hier gegen den BVB II) wird im Pokal gesperrt fehlen.

Foto: Thorsten Tillmann / Funke Foto Services

Oberhausen.  Im Achtelfinale des Niederrheinpokals trifft RW Oberhausen am Mittwoch um 19.30 Uhr auf den Oberligisten TuRU Düsseldorf im Paul-Janes-Stadion.

Nach dem zuletzt spielfreien Wochenende ist Rot-Weiß Oberhausen am Mittwoch um 19.30 Uhr im Niederrheinpokal gefordert. Im Düsseldorfer Paul-Janes-Stadion trifft die Mannschaft von Mike Terranova im Achtelfinale auf TuRU Düsseldorf und will das Ticket für die nächste Runde buchen. „Ich unterschätze nie einen Gegner, aber letztlich liegt es an uns und unserer Einstellung, ob wir als Sieger vom Platz gehen“, lautet die Ansage des Trainers.

Dass das Duell gegen den Oberligisten, der nach zwei Ligapleiten hintereinander aktuell auf Platz 14 steht, nicht auf die leichte Schulter genommen wird, dafür dürften auch die bisherigen Ergebnisse der Pokalrunde verantwortlich sein. Schließlich sind mit dem KFC Uerdingen, dem Wuppertaler SV und dem MSV Duisburg bereits drei große Namen ausgeschieden. Besonders das überraschende 0:2 der Meidericher gegen die SSVg Velbert, die vergangene Pokalsaison die Kleeblätter in Runde zwei raus kegelten, sollte Warnung genug sein.

Terranova: „Für den Gegner ist dieses Spiel natürlich ein Highlight“

„Für den Gegner ist dieses Spiel natürlich ein Highlight, der wird kratzen und beißen. Wenn ich da bei den Jungs auch nur einen sehe, der fünf Prozent weniger gibt, werde ich reagieren“, sagt Terranova, der diesen Anspruch vor einigen Wochen etwa bei Francis Ubabuike vermisste und ihn folgerichtig nicht einsetzte. Wie zuletzt beim 3:1 gegen den VfB Homberg hat der 24-Jährige laut dem Linienchef aber die richtigen Schlüsse daraus gezogen. „Er gibt wieder richtig Vollgas und ist kaum wiederzuerkennen. Genau das will ich sehen.“

Trotz des spielfreien Wochenendes legten die Rot-Weißen die Beine nicht auf dem Sofa hoch, sondern gingen in einem internen Elf-gegen-Elf in die Vollen. „Dass war eine intensive Einheit, weshalb sich die Jungs den freien Sonntag verdient hatten“, berichtet Terranova, der nun gegen TuRU Düsseldorf auch dem einen oder anderen Spieler die Chance geben will, der in der Meisterschaft weniger zum Einsatz kam.

Philipp Eggersglüß fehlt krankheitsbedingt

Gezwungenermaßen muss der RWO-Coach dabei auf Innenverteidiger Jerome Propheter verzichten, der nach seinem Platzverweis gegen Homberg wettbewerbsübergreifend für zwei Partien gesperrt wurde. Dafür ist Kapitän Jannik Löhden wieder spielberechtigt.

Neben dem Langzeitverletzten Tim Hermes wird zudem Philipp Eggersglüß nicht mit dabei sein, der zuletzt mit Fieber das heimische Bett hütete. Ob Stürmer Philipp Gödde, der gegen Homberg das wichtige 2:1 erzielte, ein Kandidat für die Startelf ist, oder ob doch eher wieder der zuletzt nicht berücksichtigte Raphael Steinmetz auf dem Rasen steht, lässt Terranova noch offen. „Wir müssen beim Philipp natürlich aufpassen und Schritt für Schritt denken. Wir wissen um seine Qualitäten und das wir ihn für die noch lange Saison brauchen werden.“

Dass sich RWO zu 100 Prozent auf TuRU Düsseldorf vorbereitet und nicht schon mit einem Auge auf das am Samstag um 14 Uhr steigende Duell gegen den Regionalliga-Spitzenreiter SV Rödinghausen schielt, unterstreicht Terranova dabei besonders. „Es zählt erst mal einzig und allein das Pokalspiel. Alles was danach kommt, ist für uns erst nach dem Abpfiff relevant. Nur so kann es funktionieren.“

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