Trainerwechsel bei Adler

Pierre Schmitz: „Ich werde alles geben“

Pierre Schmitz, hier noch an der Linie in Meiderich.

Pierre Schmitz, hier noch an der Linie in Meiderich.

Foto: Lars Heidrich / Lars Heidrich / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Adler Osterfeld setzt künftig auf die Dienste von Pierre Schmitz als Trainer. Sein Vorgänger Udo Hauner hat das mit abgesprochen.

Nicht nur die Anhänger von Adler Osterfeld dürfte die Meldung vom Dienstag überrascht haben: Udo Hauner wird nicht mehr länger als Trainer der ersten Mannschaft an der Seitenlinie stehen. Zwar wird der 55-Jährige dem Verein als Jugendleiter weiterhin erhalten bleiben, doch wird nun Pierre Schmitz die Geschicke beim Bezirksligisten leiten.

Der freut sich auf seine neue Herausforderung, auch wenn er weiß, in welch große Fußstapfen er da tritt.

„Dass wird natürlich eine Umstellung für die Jungs, die mit Udo einiges erlebt haben. Mein Ziel wird es sein, mit meinen neuen Ideen die Mannschaft für mich zu gewinnen und hoffe auf ihre Offenheit“, sagt Schmitz zuversichtlich.

Gespräch unter sechs Augen

Die Entscheidung für Adler fiel nach einem gemeinsamen Gespräch mit dem Ersten Vorsitzenden Manuel Werner und Hauner selbst, der von den Qualitäten seines Nachfolgers überzeugt ist. „Pierre hat selbst bei Adler gespielt und auch schon die A-Junioren betreut. Er ist genau der richtige Charakter, den wir gesucht haben.“

Schon einige Stationen

Schmitz hatte 2012/13, noch unter Achim Mawick, in Osterfeld die Fußballschuhe geschnürt. Ausgebildet wurde der 33-Jährige bei Hamborn 07, wo er „von der Kreisliga A bis zur Oberliga alles durchlebt hat“. Nach Stationen beim MSV Duisburg, FSV Duisburg, Dinslaken 09 fungierte Schmitz zuletzt bis Dezember 2018 als Trainer bei der Spvg. Meiderich 06/95.

Seit Montag befindet er sich nun in der Vorbereitung mit den Adlern auf die neue Spielzeit. Dass Hauner auch weiterhin im Verein bleibt und als Bindeglied zwischen der Ersten und dem Nachwuchs fungiert, ist auch im Sinne von Schmitz. „Ich baue auf seine Unterstützung. Das war mir ein Anliegen, dass er auch weiter ein Teil der Mannschaft bleibt. Schließlich ist das für viele Spieler ein krasser Einschnitt.“ Welche Aufgabe der erst kürzlich installierte sportliche Leiter Carsten Kemnitz in dieser Personalkonstellation übernimmt, wird noch unter den Beteiligten zu klären sein.

Was die Ziele für die neue Saison angeht, orientiert sich Schmitz an den Platzierungen der letzten Jahre, wo sich Adler Osterfeld stetig auf Rang sechs wiederfand. „Ich bin absolut überzeugt von dieser Mannschaft. Wenn sie ihre große Qualität abruft, landen wir wieder in ähnlichen Regionen.“

Freude aufs Derby mit Arminia

Zum Ligastart darf sich der neue Linienchef auf das Duell mit Landesliga-Absteiger Arminia Klosterhardt freuen. „Das ist ein schönes Derby direkt um die Ecke, wobei es nicht leicht wird. Aber wir wollen möglichst die drei Punkte hier behalten.“

Und vielleicht ist das dann auch der Beginn, einer langen Fußball-Freundschaft, ähnlich wie es schon Udo Hauner mit Adler Osterfeld gelang.

„Dass ist natürlich der Wunsch, aber da spielen viele Faktoren eine Rolle. Ich für meinen Teil werde auf jeden Fall alles geben.“

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