Street-Basketball

Oberhausen zum Tour-Start wieder ein guter Gastgeber

Volle Basketball-Action beim Start der 26. Auflage der NRW-Streetbasketball-Tour am Platz der Guten Hoffnung am Centro.

Volle Basketball-Action beim Start der 26. Auflage der NRW-Streetbasketball-Tour am Platz der Guten Hoffnung am Centro.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Die Veranstalter überlegten in die Halle zu wechseln, doch der Auftakt der 26. NRW-Streetbasketball-Tour am Centro war auch draußen ein Erfolg.

„Ich hoffe, das rächt sich nicht“, orakelte Manfred Gregorius eine Stunde vor dem eigentlichen Start noch. Lange hatten sich die Organisatoren der 26. NRW-Streetbasketball-Tour die Entscheidung vor der Brust her geschoben. Die Wetterprognose war wacklig, lange stand ein Wechsel in die GSO-Halle im Raum. Sie entschieden sich dagegen und machten damit alles richtig. Insgesamt 86 Teams hatten bei bestem Wetter eine Menge Spaß und lieferten sich packende Duelle auf dem Platz der Guten Hoffnung am Centro Oberhausen.

Die richtige Entscheidung getroffen

„Die Stimmung ist hier natürlich eine ganz andere“, war auch Georg Kleine vom Orga-Team sehr zufrieden mit der Entscheidung. Pünktlich zum Start um 12 Uhr verabschiedeten sich die Regenwolken nämlich für die folgenden sechs Stunden und lieferten damit einen würdigen Rahmen. Durch den Platzregen am Morgen knackte der Tourauftakt zwar nicht die 100er-Marke, dennoch kommen nach Oberhausen traditionell auch viele Basketballer aus dem Umfeld. „Oberhausen ist immer sehr beliebt. Der Samstag ist der Auftakt und da kommen dann auch viele aus Essen und Duisburg“, weiß Kleine. Denn ein Sieg an einem der 16 Standorte berechtigt zum Finale am 6. Juli in Recklinghausen.

Das lockt natürlich auch viele Sportler aus Oberhausen ans Centro. evo NB Oberhausen, TV Jahn Königshardt und TC Sterkrade repräsentierten ihre Heimatstadt würdig und kamen auch immer wieder in die Finalspiele.

Neu war in diesem Jahr, dass es im Herrenbereich keine Unterscheidung mehr in der Spielklasse gab. „Wir haben die Unterscheidung Herren High und Low rausgenommen“, erzählt Kleine. „Damit wollen wir den Breitensport wieder mehr in den Fokus bringen.“ Dafür wurde dann auch zeitgleich der Mixed-Modus geändert. Vorher mussten immer mindestens zwei Frauen auf dem Feld sein, jetzt durfte das Dreierteam auch aus zwei Männern bestehen. Dadurch sollte das Feld hier etwas vergrößert werden. Ob sich damit am Ende vielleicht nur die Beliebtheit der Wettbewerbe etwas verschiebt, wird sich sicherlich am Ende der Tour zeigen.

Der Auftakt in Oberhausen jedenfalls machte schon wieder Spaß, jedoch müssen sich die Veranstalter wohl für die Zukunft etwas anderes für die „Einlagespiele“ überlegen. Der Wurfwettbewerb war etwas dröge, zum Dunkcontest fanden sich mit viel Müh und Not vier Spieler ein. Zwei schieden aus, weil sie den Ball nicht durch die Reuse gestopft bekamen, die beiden Finalisten bekamen damit ihr Ticket quasi geschenkt. Beide lieferten aber dennoch ab, mit einem Dunk über eine Spielerin und einer 360°-Drehung gab es doch noch was zum Staunen.

Übrigens nicht nur beim Stopfen, sondern auch an der Wertung der Punktrichter. Jedenfalls wäre hier ein Wettbewerb, gerade für die jüngeren oder kleineren Korbjägerinnen und -jäger sicher eine gute Ergänzung, denn die Begeisterung bei den erfahreneren Spielern fehlte für die „Pausenshow“.

Fortgesetzt wurde die Tour am Sonntag in Wulfen, am kommenden Wochenende geht es mit Dormagen (Freitag), Duisburg (Samstag) und Borken (Sonntag) weiter.

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