Tischtennis

Matthias Augstein bringt SC Buschhausen nach Europa

Eröffnete souverän den Erfolg der Zwölfer: Michael Servaty vom SC Buschhausen im Einzel gegen Tom Scholtes vom DT Berbuerg.

Eröffnete souverän den Erfolg der Zwölfer: Michael Servaty vom SC Buschhausen im Einzel gegen Tom Scholtes vom DT Berbuerg.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Der SC Buschhausen schlägt beim Intercup die Gäste aus Luxemburg und tankt Selbstvertrauen für das kommende Auswärtsspiel in Hannover.

Intercup SC Buschhausen – DT Berburg 5:2: Der Gruppensieg beim Intercup war relativ zügig klar, doch damit noch nicht der Einzug in die Hauptrunde. Weil Christian Strack im ersten Einzel noch das Spiel vom Vortag in den Knochen steckte und er überraschend verlor, war der Sieg von Matthias Augstein direkt danach extrem wichtig. „Ich bin die anderen Spiele durchgegangen, wir sind genau ein Spiel besser als das erste Team, das nicht dabei ist“, rechnete Michael Lange durch.

Trainer Augstein musste einspringen, weil Manuel Kupfer das gesamte Wochenende krank fehlte, Genia Milchin mit Rückenproblemen pausieren musste und Tom Mykietyn Urlaub geplant hatte. Augstein hatte im vierten Satz einen Lauf, ob Netz oder Kante, es lief alles für „Auge“. Ein bisschen unangenehm war es ihm fast, den frenetischen Jubel, als er den Sieg eintütete, nahm er dennoch natürlich gerne mit.

„Unser Fokus liegt klar auf der Liga, aber wir freuen uns“

„Unser Fokus liegt klar auf der Liga, aber wir freuen uns“, stellt Lange klar. Michael Servaty eröffnete souverän gegen die Gäste aus Luxemburg, Strack musste den Ausgleich zugestehen, Augstein stellte vor dem Doppel den alten Abstand wieder her. Im Doppel harmonierten Strack und Servaty richtig gut, Lange versprach die „Ehe“ zwischen Strack und Milchin aber für nicht beendet, auch wenn sich Milchin natürlich die ein oder andere Spitze gefallen lassen musste. Ex-Zwölfer Kai Schlowinsky ließ es sich nicht nehmen, „wenn ich selbst spiele, darf ich ja nicht.“

Nach souveränem Doppel legte Servaty nach, und auch Strack hatte sich jetzt warm gespielt. Dass Augstein sein zweites Einzel dann verlor tat der sprachbegabte Coach als „Zeichen der Völkerverständigung“ ab. In dem Zeichen stand dann auch der Ausklang der Vorrunde. „Wir sitzen jetzt noch zusammen und haben wieder richtig tolle Gäste bei uns gehabt“, lobt Michael Lange auch die Vorteile abseits der Platte beim Intercup.

Jetzt zum Auswärtsspiel nach Hannover

Nun gilt es sich auskurieren, bis es am Samstag dann schon wieder zum Auswärtsspiel nach Hannover geht. Da will Servaty die Form aus dem Intercup konservieren und im Doppel auch den ersten Punkt mit Mykietyn einfahren. Milchin sollten ein paar Tage Pause reichen, Strack wird auch froh sein nach der Doppelbelastung, die Beine kurz hoch zu legen.

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