Kunstturnen

KTTO will mit Rückenwind zum Heimsieg

Bram Verhofstad ist an Boden und Sprung immer noch internationale Klasse – trotz der Rückenbeschwerden.

Bram Verhofstad ist an Boden und Sprung immer noch internationale Klasse – trotz der Rückenbeschwerden.

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Oberhausen.  Der Auftakterfolg gegen Isselhorst hat Selbstvertrauen gegeben. Samstag steht der erste Heimkampf gegen Sulzbach an.

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Der klare 51:27 Erfolg beim Auftakt in Isselhorst hat den Turnern des KTT Oberhausen im TC 69 einen enormen Rückenwind und Selbstvertrauen gegeben. Die Turner zeigten sich in der Trainingswoche nach dem Sieg über die Westfalen hochmotiviert. Nicht zuletzt auch dadurch, dass Samstag, 15 Uhr, gegen die TSG Sulzbach der erste Heimwettkampf in der Heinrich-Böll-Halle ansteht.

„Der Sieg gegen Isselhorst, aber auch die Erkenntnis, dass in den gezeigten Leistungen noch Luft nach oben ist, motiviert die Jungs ungemein. Das jetzt der erste Heimwettkampf bevorsteht, ist für uns optimal.“ Freut sich Teamchef Sydnee Ingendorn auf die Heimpremiere in dieser Saison.

Die Guthkes zeigen Nervenstärke

Speziell die jungen Turner wollen jetzt weiter auf sich aufmerksam machen und dem Team mit soliden Leistungen zu weiteren Siegen verhelfen. Ein wenig hervorzuheben sind die Leistungen der Brüder Guthke. Jacob und auch Moses zeigten bei ihren Einsätzen Nervenstärke und gewannen wichtige Duelle. „Die beiden sind derzeit unverzichtbar an ihren Geräten, aber trotzdem wollen die beiden noch aufstocken. Und da sie Brüder sind, möchte der eine natürlich auch gerne den anderen in den Wertungen schlagen“, freut sich Ingendorn über den kleinen familiären Konkurrenzkampf.

Doch nicht nur die Jungen wollen sich in Szene setzen.

Ein Meilenstein zum Sieg war auch die Leistung von Matthias Steinkamp, der bei seinen vier Einsätzen immer als erster ans Gerät geschickt wurde und seinen Job solide durchzog. Seine Erfahrung und eine solide Auftaktübung am Gerät nahmen den jungen Turner etwas den Druck.

Mischung aus Jugend und Erfahrung

Diese Kombination aus Jugend und Erfahrung soll auch beim zweiten Wettkampf gegen die TSG Sulzbach zum Sieg verhelfen. Die TSG hat in der vergangenen Woche denkbar knapp mit einem Scorepunkt Unterschied das Duell der Aufsteiger gegen den TV Weißkirchen verloren.

Die Mannschaft aus Hessen besticht mit einem vollen Kader, aber hat auch das Handicap, keinen Turner auf der Ausländerposition zu wissen. „Natürlich ist das eine Schwächung für Sulzbach. Jermain Grundberg wird uns jedoch auch diese Woche nicht unterstützen können. Er hat noch die Chance auf den WM-Zug aufzuspringen“, relativiert Ingendorn das Fehlen eines Gastturners auf der gegnerischen Seite mit dem Fehlen des Top-Scorers zuletzt auf Oberhausener Seite.

Leicht abgespeckte Übungen

Doch beim professionell agierenden KTTO wurde für solche Fälle vorgesorgt. So kommt für Grunberg kein geringerer als Bram Verhofstad. Der Publikumsliebling, der in der Vergangenheit für spektakuläre Übungen an Boden und Sprung sorgte, wird sich die Position mit seinem Teamkollegen Tim Goedkoop teilen.

Kleiner Wermutstropfen: Verhofstad laboriert schon das gesamte Jahr mit Rückenproblemen und wird nicht sein ganzes Leistungsvermögen präsentieren können. Doch der Teamchef beruhigt: „Er wird etwas abgespeckte Übungen präsentieren, die es aber trotzdem noch in sich haben werden. Er stellt derzeit seine Sprungtechnik um, die es ihm ermöglicht, für uns ins Rennen zu gehen.“

So werden sich die Gäste trotzdem an seinen Leistungen womöglich die Zähne ausbeißen. Die Turner aus Sulzbach zeigten speziell an Pauschenpferd, Ringen und Reck, dass sie sich hier strecken müssen um den KTTO-Zug aufhalten zu wollen. Doch gerade am Pauschenpferd schlägt sich das KTTO hin und wieder selber. „Wir müssen hier beständiger agieren. In der Oberliga dieses Jahr war das hervorragend. Im Ligaauftakt gegen Isselhorst eher bescheiden.

Tolle Stimmung in der Böll-Halle

Ingendorn baut auch auf die hervorragende Stimmung in der Böll-Halle: „Wir haben die beste Unterstützung in der gesamten Liga und genau darauf freuen sich die Jungs ungemein.“

Der Eintritt ist wie gewohnt frei.

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