Tischtennis

Keine echte Chance für die Buschhausener in Berlin

Christian Strack (l.) holte den einzigen Buschhausener Punkt in der Bundeshauptstadt. Ansonsten waren die Gäste gegen die Hertha chancenlos.

Christian Strack (l.) holte den einzigen Buschhausener Punkt in der Bundeshauptstadt. Ansonsten waren die Gäste gegen die Hertha chancenlos.

Foto: Andreas Hofmann

Oberhausen.   Hertha mit Spitzenspieler Philipp Floritz eine Nummer zu groß für Zwölfer. Lange: „Wir haken das Ergebnis ab und konzentrieren uns auf Herne.“

3. Bundesliga

Hertha BSC Berlin -
SC Buschhausen 6:1

Berlin ist immer eine Reise wert... anders kann man den Ausflug aus Buschhausener Sicht nun eigentlich nicht mehr bewerten. Ein kurioses Wochenende mit einer sportlich klaren Niederlage hatte noch eine Besonderheit auf Lager. Alle (!) Schläger der Buschhausener fielen zunächst bei der Kontrolle des Schiedsrichters durch. Die Beläge der vier Zwölfer sollen zu dick gewesen sein, letztlich musste nur Genia Milchin mit seinem Ersatzschläger ran.

Im Doppel durfte dann auch Kai Schlowinsky für Frantisek Krcil an der Seite von Steffen Potthoff einspringen. Der Tscheche musste verletzt passen, die Zwölfer setzten dennoch alles auf eine Karte. Potthoff und Schlowinsky verloren letztlich 1:3, wie auch Christian Strack und Genia Milchin an der Platte nebenan. „Beide haben ihr Spiel schon umgestellt, aber ihre PS einfach nicht an die Platte gebracht“, sagt Teammanager Michael Lange.

Milchin gegen Einser Philipp Floritz chancenlos

Den Start verpatzten die beiden, bissen sich dann ins Spiel doch für etwas Zählbares sollte es nicht reichen. Der Plan, im Doppel Remis zu spielen, war damit schon einmal Geschichte. Für den weiteren Verlauf – schließlich wollten die Zwölfer unten punkten – entschied man sich dafür, die Reihenfolge nicht zu verändern und Krcil kampflos verlieren zu lassen.

Milchin war gegen Einser Philipp Floritz chancenlos und so kam es nun auf die Duelle unten an. Potthoff startete stark mit einer 4:1-Führung und lieferte sich zunächst ein offenes Duell, doch nach dem 8:8 sollte dem Buschhausener kein Punkt mehr gelingen und der erste Satz ging an Sebastian Borchardt. Im zweiten Satz war Potthoff beim Stand von 10:9 kurz vor dem Satzgewinn, wehrte dann in der Folge zum 11:11 noch einmal ab, unterlag aber mit 11:13 zwei Ballwechsel später. Im dritten Satz bekam er sein Spiel nicht durch und unterlag deutlich.

Lange: „Wir haben also was vor der Brust, aber als Mannschaft erst einmal Pause“

Strack erkämpfte sich den Ehrenpunkt für die Buschhausener, indem er einen 0:1-Rückstand noch drehen konnte. Sicherlich ein erfreulicher Aspekt des Wochenendes. Das sollte nun aber schon nicht mehr reichen, denn Krcils Spiel war ja bereits verloren. „Christian war es allerdings wichtig sein Spiel zu gewinnen, auch wenn das Match da schon verloren war“, berichtet Lange. Dass der Charité-Arzt Andy Römhild „Dr. Römhild“ auf seinem Trikot stehen hat, könnte zusätzliche Motivation freigesetzt haben.

„Wir haken das Ergebnis ab und konzentrieren uns auf das Spiel gegen Herne“, gibt Lange die Zielrichtung vor. Dazwischen sind knapp vier Wochen Pause, inklusive der Westdeutschen- und der Clickball-WM. „Wir haben also was vor der Brust, aber als Mannschaft erst einmal Pause“, so Lange. Dazu kommt die Chance, dass Spitzenspieler Frantisek Krcil dann wieder voll einsatzfähig sein kann.

Verbandsliga

PSV Oberhausen -
MTG Horst 9:7

Es war ein hartes Stück Arbeit im Heimspiel gegen die Gelsenkirchener Gäste. Statt Erkan Celik rückte Hans Werner Esser in das Team und lieferte zwei ganz wichtige Zähler im Einzel an der Platte. Das letzte brachte den PSV dann mit einer 8:7-Führung in das Abschlussdoppel. Dort fuhren Alexander Michajlov und Dirk Wächtler ihren zweiten Doppel-Sieg ein und tüteten damit auch den umkämpften Heimerfolg ein. Für Michajlov besonders schön, weil er ansonsten im Einzel ziemliches Pech am Schläger kleben hatte.

Beide Duelle verlor er mit 2:3 und musste damit so wie Pierre Klein, Björn Baumann und Dirk Wächtler ein Fünf-Satz-Spiel verloren geben. Verlass war dafür eben auf Esser und auf Sascha Schwarz. Die beiden Spieler aus dem unteren Paarkreuz waren letztlich der Schlüssel zum Erfolg, die sowohl im ersten als auch im zweiten Durchgang jeweils das Spiel zu Gunsten ihrer Mannschaft drehten.

PSV: Michajlov/Wächtler (2), Baumann/Schwarz, Baumann, Schwarz (2), Esser (2), Klein.

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