Tischtennis

Gesundheit ist der springende Punkt für 1912

Michael Servaty ist die letzte verbleibende gesunde Kraft der Zwölfer vor dem Duell in Hannover.

Michael Servaty ist die letzte verbleibende gesunde Kraft der Zwölfer vor dem Duell in Hannover.

Foto: Frank Oppitz

Oberhausen.  Der SC Buschhausen 1912 bestreitet am Wochenende sein nächstes Auswärtsspiel in der 3. Bundesliga bei Hannover 96. Personell ist die Decke dünn.

Wenn die Zwölfer am Samstag in die Autos steigen um zum vierten Mal in der diesjährigen Saison der 3. Bundesliga an die Platte zu gehen, dann ist sich Teamchef Michael Lange (Foto) sicher: „Das wird ganz sicher keine schnelle Angelegenheit.“ Damit meint er nicht nur die dreistündige An und Abreise nach Hannover, sondern auch die sportliche Qualität der 96er.

„Sie sind als Aufsteiger über alle Maßen gut in die Saison gestartet“, weiß Lange. „Ich glaube sie selbst haben nicht damit gerechnet nach drei Spieltagen auf dem sechsten Platz zu stehen.“ Doch die Niedersachsen haben ihre Chancen gnadenlos genutzt und haben mit Carlo Rossi und Dominik Jonack zwei junge aufstrebende Talente in ihren Reihen.

Eine Hiobsbotschaft nach der anderen

Aufseiten der Zwölfer steht beim Fünferkader ja ohnehin nie ganz fest wer denn nun aufschlagen wird, diese Woche gab’s allerdings eine Hiobsbotschaft nach der anderen. „Das Ganze steht und fällt mit dem Gesundheitszustand der Mannschaft. Christian [Strack] ist keine zwanzig mehr, ihm hat das Wochenende schon zugesetzt. Genia [Milchin] hat einen Hexenschuss und wird unter der Woche keinen Schläger in die Hand nehmen, Tom [Mykietyn] lag die Woche mit Fieber mit Bett und Manuel [Kupfer] ist ja gerade erst wieder auf dem Weg der Besserung.“ Bleibt also Michael Servaty als einzig richtig fitter, Trainer Matthias Augstein kann ebenfalls nicht einspringen, er ist im Urlaub.

Kurzfristige Entscheidungen

„Das werden kurzfristige Entscheidungen, vielleicht spielt Genia nur das Doppel“, stellt Lange in den Raum. Denn dort soll auf jeden Fall mal ein Punkt her, Milchin und Strack (Foto) überzeugten letzte Woche. Die Hannoveraner sind unangenehm zu spielen, mit Jonack trifft Mykietyn, der sich selbst als „100 Prozent fit fürs Wochenende“ zurückmeldete, wieder auf einen Spieler aus seiner Trainingsgruppe. „Das wird wieder ein ausgeglichenes Spiel“, ist sich Lange sicher. Insgesamt hofft er aber natürlich auf den zweiten Sieg und den ersten Auswärtssieg überhaupt.

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