Handball

Eine anspruchsvolle Aufgabe

Trainer Krzysztof Szargiej weiß_ „Die Karten werden neu gemischt.“

Trainer Krzysztof Szargiej weiß_ „Die Karten werden neu gemischt.“

Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.  Saisonstart im Handball und gleich mal ein paar dicke Brocken für die Teams vom TV Biefang und der HSG RW O TV.

Oberliga, Damen
TV Biefang –
TV Lobberich

Man kennt sich, man schätzt sich. Und die TVB-Damen begegnen ihrem Auftaktgegner mit dem gebotenen Respekt. Aus gutem Grund: Die Mannschaft von Dieter Schölwer traf kürzlich erst noch bei einem Vorbereitungsturnier auf den TVL und unterlag dort mit vier Treffern Unterschied. Morgen am späten Nachmittag sehen die Vorzeichen dann allerdings auch schon wieder ein wenig anders aus. Die Biefangerinnen sind bekanntlich eine Heimmacht – und das soll auch in dieser Saison so bleiben. Außerdem macht eine deutliche Steigerung zum Ende der Testphase hin Mut. „Ich bin sehr zufrieden. Wir werden gleich vor eine anspruchsvolle Aufgabe gestellt und können dann sehen, wo wir dran sind“, so Schölwer. Judith Schirra ist weiterhin verletzt und fällt definitiv aus. Fragezeichen stehen obendrein hinter den Einsätzen von Jessica Benninghoff, Johanna Wilms und Katja Schlinkert.


Verbandsliga, Herren
DJK Adler Königshof II –
HSG RW O TV

Nach dem im Sommer nicht wirklich freiwillig vollzogenen Umbruch fällt es Krzysztof Szargiej schwer, einen seriösen Leistungsstand aufzuzeigen. „Ich kann mich da nur wiederholen: es braucht alles seine Zeit. Und wir können die Qualität nur über regelmäßiges Training steigern“, ist der HSG-Trainer bisher einmal mehr nur bedingt mit dem Erscheinen seiner Akteure zu den jeweiligen Übungseinheiten zufrieden. In Krefeld endete die letzte Saison Anfang Mai mit einer knappen Niederlage. Genau dort setzt die neue auch wieder ein. „Die Karten werden neu gemischt. Wir müssen in der Deckung gut stehen und brauchen eine Grundaggressivität“, fordert Szargiej vollen Einsatz. Ein Sonderlob gibt‘s vorweg für die drei Torhüter Johannes Baumbach, Dominik Klein und Fabian Vöpel. „Die drei machen ihre Sache richtig gut und sind enorm fleißig“, hat der Coach festgestellt. Ob Lars Jankowski (Mandelentzündung) und Dennis Kerger (rechtzeitige Urlaubsrückkehr?) dabei sind, entscheidet sich kurzfristig.


Verbandsliga, Damen
TV Biefang II –
SV Heißen

Fürs letzte gemeinsame Einschwören auf die kommende Spielzeit hat Sebastian Köster seine Mannschaft heute Abend zum Grillen eingeladen. „Wir freuen uns auf die neue Liga und darauf, dass es endlich los geht“, fiebert der TVB-Coach dem Anwurf morgen im Rahmen des Großkampftags in der Biefang-Halle um 15.30 Uhr entgegen. Mit Heißen schaut ein erstes unbekanntes Gesicht vorbei. Da dürfte auf beiden Seiten einiges an Ungewissheit mitschwingen. Köster: „Es könnte vielleicht mitentscheidend sein, wer sich besser und schneller auf diese Gegebenheiten einstellen kann.“ Kyra Wierdemann laboriert an einer Fußverletzung und wird voraussichtlich noch drei Wochen pausieren müssen. Torhüterin Alina Plage und Dorina Gehrke sind angeschlagen – Einsatz offen.


Landesliga, Herren
TV Biefang –
SV Schermbeck

Gegen den Vorjahres-Sechsten hat der Aufsteiger gleich zu Beginn ein dickes Brett zu bohren. „Wir dürfen nicht zu nervös sein“, hat Christian Hoffmeister etwas Sorge, dass seine Schützlinge den Kopf nicht für das Wesentliche frei haben. Biefangs Linienchef hat bei sich selbst dagegen ein Problem erkannt: „Ich habe fast schon ein zu gutes Gefühl für morgen Abend.“ Kommen die Hausherren aus einer kompakten Abwehr heraus schnell ins Umschaltspiel, dürfte Schermbeck sicher ins Grübeln, wenn nicht sogar ins Schwanken kommen. Hoffmeister: „Ich baue auf unsere erste und zweite Phase. Wir wollen das Ding lange eng gestalten und schauen dann, was möglich ist.“ Bei den Bifis sind alle Mann an Bord.


SC Bottrop –
TB Oberhausen

Der TBO-Trupp hat die Landesliga nun eine Saison lang leibhaftig „studieren“ können. „Wir haben uns an die höhere Klasse gewöhnt, kennen die Gegner. Also auch Bottrop“, erwartet Tim Kullmann zum Auftakt übermorgen in der Dieter-Renz-Halle nicht unbedingt den großen Abenteuer-Trip.

Turnerbunds Trainer sieht seine Mannen vielmehr auf den Punkt gut vorbereitet: „Das Spiel kann kommen. Sollte bis Sonntag bei irgendjemandem kein Pediküre-Termin mehr dazwischen kommen, laufen wir mit voller da Kapelle auf.“

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