Regionalliga

Der erste Heimdreier ist für RWO gegen Wuppertal Pflicht

Raphael Steinmetz (bei seinem Tor zum 1:1 gegen Fortuna Köln) ist gegen den WSV von Beginn an dabei.

Raphael Steinmetz (bei seinem Tor zum 1:1 gegen Fortuna Köln) ist gegen den WSV von Beginn an dabei.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Am Freitag kommt der Wuppertaler SV ins Stadion Niederrhein. Rot-Weiß Oberhausen will schaffen, was diese Saison noch nicht gelang: ein Heimsieg.

Wiedersehen mit Trainer Andreas Zimmermann: Der Wuppertaler SV gastiert Freitag, 19.30 Uhr, mit dem ehemaligen RWO-Trainer im Stadion Niederrhein. Sentimentalitäten will sich bei den Kleeblättern niemand erlauben: „Wir wollen endlich den ersten Heimdreier, sagen der sportliche Leiter Patrick Bauder und Trainer Mike Terranova unisono.

Das sagten auch bereits alle Spieler nach dem Auswärtserfolg in Lotte. Drei Siege stehen auf fremdem Geläuf jetzt zu Buche, kein einziger im eigenen Stadion – das ist schon eine seltsame Bilanz. Die sportliche Leitung verneint definitiv, dass es einen Heimkomplex geben könnte oder die Unterstützung der Fans nicht hinreichend sei. Ganz im Gegenteil, auch nach dem verlorenen Derby gegen Essen feierten die Fans ihre Mannschaft und die dankte es ihnen mit einem Gang zur Emschertribüne.

Druck ist Antrieb, nicht Last

Der soll nach dem Abpfiff am Freitag deutlich fröhlicher ausfallen als nach dem Spiel gegen die Essener. Wobei die Spieler den Druck, gewinnen zu sollen, nicht als Last empfunden, sondern eindeutig als Antrieb. „Wir sind jetzt so weit“, war etwa die Kampfansage von Christian März nach der tollen Partie in Lotte. Auch Raphael Steinmetz, ein unglücklich verlaufenes halbes Jahr in Diensten der Bergischen, kündigt an: „Wir werden für uns und unsere Fans alles geben, um den Dreier zu holen.“ Bauder verweist: „Dann hätten wir 14 Punkte nach sieben Spielen, somit einen Zweierschnitt und stünden gut da.“ Und gleichzeitig wird offenbar, wo die Rot-Weißen mit besserer Heimpunkteausbeute stehen könnten.

Hätte, Wenn und Aber: Terranova hat weiter gearbeitet und die Wuppertaler beobachtet: „Eine kompakte Mannschaft, die im 4-4-2 schnell umschaltet und gefährlich nach vorn kommt.“ Bekanntlich tate Zimmerman in seiner Arbeit auch in Oberhausen immer viel Wert auf die Physis gelegt. Terranova: „Die können ohne Probleme 90 Minuten Vollgas geben. Aber das können wir auch.“

Präzision beim Torschuss

Über die genaue taktische Marschrichtung schweigt er sich aus, weiß aber eines: „Wir werden mit Raphael Steinmetz beginnen. In diesem Spiel brauchen wir seine Präzision beim Schuss.“ Wer dafür aus der insgesamt starken Elf in Lotte weichen muss, ist noch offen. Gesetzt ist die Kette mit Philipp Eggersglüß, Jannik Löhden, Jerome Propheter und Felix Herzenbruch. Bastian Müller und Nico Klaß werden sich die Sechs teilen, Christian März könnte mehr auf rechts ausweichen. Links rangeln Maik Odenthal und Vincent Stenzel um die offensive Position, ganz vorne hat Cihan Özkara wohl die besten Karten.

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