Tennis Herren 30

Das Abenteuer Bundesliga beginnt

Gilles Muller ist bei den Buschhausenern an eins gemeldet.

Gilles Muller ist bei den Buschhausenern an eins gemeldet.

Foto: Andrew Gombert / dpa/dpaweb

Oberhausen.  Für den Buschhausener TC beginnt jetzt das Abenteuer Bundesliga. Uhlenhorst Hamburg kommt Samstag, 12 Uhr, zur Erlenstraße.

Am dritten Spieltag beginnt die Tennis-Bundesliga der Herren 30 nun auch endlich für den Buschhausener TC. Der Aufsteiger in der Gruppe Nord erwartet am heutigen Samstag den Uhlenhorster HC aus Hamburg auf der Anlage an der Erlenstraße. Die ersten Aufschläge erfolgen um 12 Uhr, der Eintritt ist frei.

„Wir betreten mit der Bundesliga natürlich absolutes Neuland, freuen uns aber riesig, dass es jetzt endlich losgeht“, so BTC-Sportwart Alex Glowacz. Die „Riesenpfannen“, so der Spitzname des Neulings auf höchster Ebene, hätten am vergangenen Wochenende bereits beim TC Raadt antreten sollen. Doch der Titelverteidiger hatte sein Team nach einem Todesfall im Verein vom Spielbetrieb abgemeldet. Somit wird in der Gruppe Nord nur noch ein Absteiger gesucht.

Die Hansestädter waren bei ihrem Auftakt dem RTHC Bayer Leverkusen mit 3:6 unterlegen. Dabei fehlten den Uhlenhorstern ihre Nummer eins, der Schwede Jacob Adaktusson, sowie mit Michael Stich einer der prominentesten Namen im deutschen Tennis. Der mittlerweile 50-jährige, aber immer noch topfitte Wimbledon-Sieger ist bei den Hamburgern an Position vier gemeldet.

Wie immer Unwägbarkeiten bei der Aufstellung

Wer denn dann tatsächlich aufläuft, weiß man auch in der Bundesliga allerdings immer erst, wenn die Leute auf dem Platz stehen. „Auch bei uns gibt es noch einige Fragezeichen – und das sage ich nicht aus taktischen Gründen“, beteuert Glowacz. „Die Leute sind viel unterwegs, häufig in Trainerteams, und viel hängt natürlich auch davon ab, wie weit sie selbst oder ihre Schützlinge in den Turnieren kommen.“

Angeführt wird die Nennungsliste beim BTC von Gilles Muller, gefolgt von den Kroaten Antonio Sancic und Antonio Veic, Ivan Bjelica (SRB), Maxime Braeckman (BEL), Andis Juska (LAT), Thimo Van der Lecq (NED), Boy Wijnmalen (NED), Laurent Montoisy (BEL), Mike Scheidweiler (LUX) sowie den „Einheimischen“ Daniel Fioravanti, Björn Vermöhlen, Thorben Hielscher und Glowacz selbst.

Parkmöglichkeiten sind eingeschränkt

Zum vergangenen Wochenende hatte der BTC seine Anlage bereits hergerichtet, doch der Sturm hinterließ auf der Eventfläche und beim Zelt eine Spur der Verwüstung. „Wir mussten einiges reparieren oder austauschen und hoffen, dass wir diesmal mehr Glück mit dem Wetter haben“, so Glowacz. Falls nicht, werden die Spiele in der Drei-Feld-Halle an der Teutoburger Straße in Osterfeld ausgetragen. Und: Auch die Doppel sollen nach Willen des Gastgebers, egal bei welchem Spielstand, nicht abgeschenkt werden.

Nicht gerade rosig für einen Ansturm an Zuschauern sind derzeit die Parkmöglichkeiten beim BTC. „Am besten geht es im Gewerbegebiet oder dem Park & Ride zwischen den Autobahnauffahrten“, so Glowacz. „Aber das soll niemanden abhalten: Wir freuen uns auf tolles Tennis und viele Zuschauer.“

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