Tennis Bundesliga Herren 30

BTC sucht die Vorentscheidung

Die Unterstützung stimmt beim BTC. Auch Samstag werden wieder viele Zuschauer erwartet.

Die Unterstützung stimmt beim BTC. Auch Samstag werden wieder viele Zuschauer erwartet.

Foto: Verein

Oberhausen.  Samstag wird sich für den BTC wohl entscheiden, ob es zum Gruppensieg reicht. RTHC Leverkusen kommt zur Erlenstraße

Vorentscheidung am vorletzten Spieltag: Am Samstag (12 Uhr) empfängt der Buschhausener TC in der Tennis-Bundesliga der Herren 30 den RTHC Bayer Leverkusen. Es ist das Duell der einzig verbliebenen ungeschlagenen Teams der Gruppe Nord. Nur der Gewinner hat es selbst in der Hand, dann am letzten Spieltag den Gruppensieg klarzumachen und damit am 27. Juli im Finale um die Deutsche Meisterschaft – sogar auf der eigenen Anlage – zu spielen.

In jedem Fall mit guten Chancen

„Sportliche Prognosen und Überkreuzvergleiche sind für dieses Spiel wenig aussagekräftig. Wie immer hängt es von den Aufstellungen der Mannschaften am jeweiligen Spieltag ab“, so BTC-Sportwart Alex Glowacz. „Und wie immer kann ich dazu im Vorfeld wenig Konkretes sagen. Mit einer Aufstellung wie gegen Espelkamp würde ich natürlich sehr optimistisch in das Spiel gehen. Aber auch mit einer Aufstellung wie zuletzt in Köln, und danach sieht es eher aus, haben wir gute Chancen.“

Im Klartext: Der vor zwei Wochen bärenstark aufspielende Antonio Veic dürfte ebenso fehlen wie Andis Juska (Foto). Auch ob der an Nummer eins gemeldete Gilles Muller sein Debüt für den BTC geben wird, steht noch in den Sternen. „Das ist keine Trickserei, um den Gegner im Unklaren zu lassen. Ich wäre ja blöd, so einen bekannten Spieler wie Gilles Muller auf unserer Anlage im Vorfeld geheim zu halten, zumal der Gegner darauf eh nicht reagieren könnte“, versichert Glowacz.

Tollen Teamgeist aufgebaut

„Wenn diese Leute Termine auf der Tour haben oder angeschlagen sind, stehen wir natürlich hinten an. Trotzdem haben wir in der kurzen Zeit einen echt tollen Teamgeist aufgebaut. Das sehen und honorieren ja auch die Zuschauer.“

Rund 350 hatten es beim letzten Mal auf die Anlage an der Erlenstraße geschafft. Zu dem vorweggenommenen „Endspiel“ könnten es über 400 werden. „Wir heißen jeden weiterhin bei freiem Eintritt herzlich willkommen und sind vorbereitet“, so Glowacz. „Ärgerlich ist diesmal allerdings, dass wir nach den zwei Einbrüchen bei uns freitags vor Ort quasi nichts vorbereiten können, sondern mit einer logistischen Mammutaufgabe alles Samstagmorgens machen müssen.“ Durch die vielen helfenden Hände im Verein sollte das aber klappen, so dass der Sportwart wieder pünktlich um 11.45 Uhr mit seiner unterhaltsamen Vorstellung der Spieler beginnen kann.

Parkplätze sind Mangelware

Zeitlich einplanen sollten die Zuschauer wie immer, dass sie nicht unbedingt „vor der Türe“ einen Parkplatz bekommen. Ebenso wenig wie die zahlreichen Baustellen rund um die Anlage kann der BTC das Wetter beeinflussen. Falls das gar nicht mitspielen sollte, finden die Spiele in der Halle an der Teutoburger Straße statt.

Das letzte Saisonspiel bestreiten die Buschhausener am 20. Juli auf der beeindruckenden Anlage des noch punktlosen TC 1899 Blau-Weiss Berlin. Ob sie in der Hauptstadt den Einzug ins Finale feiern dürfen, hängt maßgeblich vom morgigen Samstag ab.

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