Bezirksliga

Blau-Weiß Oberhausen glaubt weiter an den Klassenverbleib

Vom Co zum BWO-Cheftrainer: Samet Arik (l.) mit Ex-Coach Hans-Günter Bruns.

Vom Co zum BWO-Cheftrainer: Samet Arik (l.) mit Ex-Coach Hans-Günter Bruns.

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Mit nur fünf Punkten steht BW Oberhausen am Tabellenende der Bezirksliga. Trainer Samet Arik will mit seinem Team das Ruder noch rumreißen.

Es stehen wichtige Wochen für den Bezirksligisten Blau-Weiß Oberhausen an. Denn nach dem derben 2:15 vom vergangenen Sonntag gegen den Tabellenführer Blau-Gelb Überruhr liegt die Mannschaft auch nach der Trennung von Trainer Hans-Günter Bruns weiter am Tabellenende. Nun müssen so schnell wie möglich Punkte her, dass ist auch dem ehemaligem Co- und jetzigem Übergangstrainer Samet Arik klar. „Die Mannschaft weiß um die prekäre Situation und muss nun liefern, um den Anschluss ans rettende Ufer nicht zu verlieren.“

Zwar ist die Enttäuschung über die mit Abstand höchste Saisonniederlage, die siebte hintereinander, auch zwei Tage danach noch groß. Doch Arik nimmt seine Mannen in Schutz, ohne die Pleite schön reden zu wollen. „Man kann gegen den Tabellenersten verlieren, nur nicht so. Aber es passt zu unserer derzeitigen Lage.“ Bereits nach 180 Sekunden und zwei Gegentreffer nahm das Unheil seinen Lauf. „Der Wille war da, aber nach so einem Start und bei unserem Verletzungspech schaltest du als Spieler dann einfach ab. Und so kommt dann eine solche Niederlage zustande.“

Glaube an Klassenerhalt ist da

Nicht nur für Arik, sondern auch für die meisten Spieler sei „diese Erfahrung bisher einmalig in ihrer Fußball-Laufbahn gewesen“. Mit einem Torverhältnis von nun -30 und einem Punktekonto von nur fünf Zählern hält Blau-Weiß die Rote Laterne inne. Doch von Resignation ist der junge Linienchef, der gemeinsam mit Vereinsboss Frank Kielczewsk das Ruder rumreißen soll, weit entfernt. „Trotz der prekären Lage gilt es jetzt die Köpfe wieder aufzurichten und mit der richtigen Einstellung voranzugehen.“

Helfen könnte dabei die Erinnerung an die vergangene Spielzeit, als die Liricher nach sechs Auftaktschlappen die Kurve kriegten und am Ende auf Platz zehn landeten. Und dabei u.a. den späteren Landesligaaufsteiger Hamborn 07 mit 2:1 schlugen. „Ich bin weiterhin sehr optimistisch und kann mir nicht vorstellen, dass diese Mannschaft am Ende absteigt“, glaubt Arik.

„Wir wollen bis zum Winter so viele Punkte wie möglich holen“

Mit für den negativen Lauf verantwortlich ist auch das enorme Verletzungspech, wobei so langsam der eine oder andere Verletzte zurückkehrt. „Je mehr Jungs zur Verfügung stehen, desto mehr Spaß macht auch das Training und so verbessert sich das Mannschaftsgefüge“, sagt Arik.

Mit einem Heimsieg gegen Sterkrade 06/07, die sechs Punkte mehr auf der Habenseite besitzen, soll am Sonntag der Aufwärtstrend eingeläutet werden. Arik: „Wir wollen bis zum Winter so viele Punkte wie möglich holen, um dann zu schauen, wie es weitergeht.“

>>> INFO: BWO-Programm bis zur Winterpause

Die Partien von BW Oberhausen bis zur Winterpause: Sonntag, 20. Oktober, 15.15 Uhr, Sterkrade 06/07 (H); Sonntag, 27. Oktober, 15 Uhr, TuS Essen-West (A); Sonntag, 3. November, 14.45 Uhr, SC Frintrop (H); Sonntag, 10. November, 15 Uhr, SC Werden-Heidhausen (A); Sonntag, 17. November, 14.45 Uhr, SF Königshardt (H); Sonntag, 1. Dezember, 15.15 Uhr, Vogelheimer SV (A); Sonntag, 8. Dezember, 15 Uhr, DJK SF Katernberg (A); Sonntag, 15. Dezember, 14.30 Uhr, Arminia Klosterhardt (H).

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