35. NRZ-Sportfete

Bei der NRZ-Sportfete galt: Ein Prosit auf den Sport

Hoch die Gläser und anstoßen auf einen unterhaltsamen Abend: Gute Stimmung bei den Badminton-Spielern der Spvgg. Sterkrade Nord.

Hoch die Gläser und anstoßen auf einen unterhaltsamen Abend: Gute Stimmung bei den Badminton-Spielern der Spvgg. Sterkrade Nord.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Duisburg/Oberhausen.  Oberhausener Sportler und Funktionäre erleben einen runden Abend im Walsumer Brauhaus in Duisburg bei der 35. Auflage der NRZ-Sportfete.

Wenn Sportler und Journalisten aufeinander treffen, dann gibt’s was zu erzählen. Und das es dabei nicht immer nur um den Sport gehen muss, zeigte sich wieder einmal bei der NRZ-Sportfete im Walsumer Brauhaus, wo bei der 35. Auflage rund 400 Gäste, Aktive, Ehemalige und Funktionäre wieder die Chance zum gemütlichen Austausch in vertrauter Runde nutzten.

„Es ist immer schön, hier mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Und dabei gar nicht auf dem Sportplatz zu stehen“, schätzt Josef Ziegenfuß vom Oberhausener Turnverein die besondere Atmosphäre bei der Sportfete. Dabei erzählt der Hammerwerfer vom ständigen Austausch mit den den Oberhausener Pressevertretern über die Jahre und wie wichtig bis heute der direkte Kontakt ist. „Wir wollen schließlich dasselbe: Auf den Sport aufmerksam machen und den Athleten damit auch die verdiente Anerkennung geben.“

Daneben hatte Oberhausens neuer Sportdezernent Jürgen Schmidt Platz gekommen, für den es an diesem Abend eine Premiere in Duisburg war. „Gut, dass ich direkt Herrn Ziegenfuß getroffen habe. Da war der Platz schon mal gesichert“, sagte er mit einem Lachen. Und nicht zu Unrecht. Schließlich war das Walsumer Brauhaus an diesem Abend wieder gut gefüllt und ein gesicherter Platz bei der Rückkehr vom Buffet konnte durchaus hilfreich sein.

Fair die Hände gereicht

Beim neu ausgetragenen Tischfußball-Turnier konnten dann die Journalisten gegen die Sportler unter Beweis stellen, dass auch sie durchaus mit dem Ball umgehen können. Wenn eben auch nur im Mini-Format. Doch letztlich war es zweitrangig, wer das Duell eigentlich für sich entschied. Nach jedem Spielchen wurde sich fair die Hände gereicht und dann munter weiter ein Schwäzchen gehalten.

Bester Laune waren mal wieder die Zwölfer. Der Tischtennis-Drittligist musste zwar einige urlaubsbedingte Ausfälle verkraften, nahm dafür aber, wie Chef Michael Lange betonte, „zwei Buschhausener Legenden“ mit ins Boot. Die ehemaligen Spieler Jonas Franzel und Sebastian Frintrop amüsierten sich mit der Vorstandsdelegation und Trainer Mathias Augstein köstlich.

Selbst ein eigens für die Sportfete entwickeltes Bingospiel hatten sie mit dabei. Gelöst wurde wohl nicht, das Fenster „Werner Hansch nach einem Foto fragen“ war schließlich genau in der Mitte und diesmal unmöglich zu schaffen.

Viele neue Gesichter

Der Umbruch bei den evo New Baskets Oberhausen war auch bei der Sportfete spürbar. Da waren Renée Höfels, Laura Piekenäcker und Luisa Bräuer schon die alte Garde. Doch auch der Nachwuchs hatte bei ihrer Feten-Premiere eine Menge Spaß. Wie jedes Jahr machten die New Baskets und der SC Buschhausen auch wieder aus beim nächsten Heimspiel jeweils zu unterstützen, wenn es denn der Spielplan hergibt.

Die Badminton-Spieler der Spvgg. Sterkrade-Nord hatten ein Problem: „Eine Kellnerin mag uns nicht“, scherzten die Akteure am Tisch des Regionalliga-Spitzenreiters. „Schuld“ sollte ausgerechnet der Fahrer der Nordler sein. Doch natürlich bekamen auch die Federball-Artisten ihre Getränkewünsche nach Herzenslust erfüllt. Und so freuten sich zum Abschied alle Beteiligten auf die Sportfete Nummer 36 im kommenden Jahr.

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