Fußball

Arminias Vorfreude auf das interne Derby im Käfig

Schon viele, aber noch nicht alle Spieler: Die Trainer Christian Kinowski (Mitte, rechts) und Sascha Brücker (2.v.r.) mit dem A-Liga-Aufsteiger Arminia Lirich II.

Schon viele, aber noch nicht alle Spieler: Die Trainer Christian Kinowski (Mitte, rechts) und Sascha Brücker (2.v.r.) mit dem A-Liga-Aufsteiger Arminia Lirich II.

Foto: Arminia Lirich

Oberhausen.  Arminia Lirich spielt erstmals mit zwei Mannschaften in der Kreisliga A. Besonders die aufgestiegene Reserve freut sich auf die Saison.

Nach dem Abstieg der ersten Mannschaft und dem Aufstieg der „Zweiten“ ist Arminia Lirich in der kommenden Saison mit zwei Teams in der Fußball-Kreisliga A vertreten. „Die Derbys werden ganz sicher besonders“, freut sich Christian Kinowski, Trainer der Reserve, auf den Vergleich mit den Kollegen.

Aber auch die anderen Partien werden für Arminia II besonders, denn „Kinne“ ist sich sicher, dass seine Mannschaft eine spannende Saison vor der Brust hat: „Unser Ziel ist es, nicht direkt wieder abzusteigen. Alles andere wäre vermessen, zumal die Liga viele starke Teams aufzuweisen hat.“

Ganz schwach ist die Mannschaft von Kinowski und Sascha Brücker allerdings auch nicht. „Bei uns zählt in erster Linie der Zusammenhalt. Und das passt, wir sind auf einer Wellenlänge.“ Das gilt auch für den Austausch mit Jens Szopinski und der „Ersten“. Der wird allerdings nur kommunikativer und weniger personeller Natur sein, denn die Liricher Reserve ist mit einem 29 Mann starken Kader äußerst großzügig besetzt. „Ein großer Kader ist uns wichtig“, betont Kinowski. „Wir haben nämlich viele Spieler, die sonntags auch mal arbeiten müssen.“

Zwar seien einige A-Liga-Novizen im Team, doch das Potenzial sieht der Coach definitiv als vorhanden an. Mit den Neuzugängen von Tolga Aydemir, Richard Owusu Ansa Michel, Alperen Özkan (alle SG Kaprys), Marcus Thauer (Fuhlenbrock), Dennis Lendl (Buschhausen 1912), Kevin Vogt (eigene erste Mannschaft), Marco Praßni (06/07) und Mike Knauf (GA Sterkrade) haben sich die Liricher jedenfalls gut verstärkt.

Und auch menschlich passen die Neuen bestens ins Team. Das ist „Kinne“ äußerst wichtig. „Wir haben in der Vorbereitung mehrere Mannschaftsabende eingeplant. Da kann man bei einem Bierchen gemütlich über einiges plaudern. Das finde ich besser als die Taktik an der Tafel vorzupredigen. Es macht auf jeden Fall Spaß mit den Jungs.“

Vorbereitung sehr bescheiden

Sportlich läuft es bislang zwar weniger gut, aber das soll noch kommen. „Wir haben bisher jedes Testspiel verloren, daher sehe ich die Vorbereitung als sehr bescheiden“, so der Liricher Coach. „Allerdings hatten und haben wir auch zahlreiche Verletzte und einige Urlauber.“

Die sind aber pünktlich zum Saisonstart alle wieder mit dabei - und freuen sich vor allem auf das Kräftemessen mit der ersten Mannschaft. „Da muss ich die Jungs jetzt schon ein bisschen bremsen“, hat „Kinne“ eine enorme Motivation ausgemacht. „Die haben sich da einiges vorgenommen“, lacht er.

Das interne Derby steigt übrigens an einem Samstag. „Danach steht noch ein schöner Abend mit beiden Teams an“, freut sich der Trainer bereits. Höchstwahrscheinlich wird dann auch in geselliger Runde das ein oder andere noch einmal analysiert.

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