Amateurfußball

Arminia Lirich freut sich auf die kommende Herausforderung

Die Liricher feiern ihren Aufstieg in die Kreisliga A.

Die Liricher feiern ihren Aufstieg in die Kreisliga A.

Foto: Verein

Oberhausen.  Die „Zweite“ von Arminia Lirich steht erstmals in der Vereinsgeschichte in der Kreisliga A mit ganz neuen Aufgaben, die es zu lösen gilt.

Christian Kinowski, Urgestein von Arminia Lirich, musste sich am Anfang der vergangenen Saison erst „hinreißen lassen“, die Verantwortung für die zweite Mannschaft zu übernehmen, sagt er heute. Doch das hat sich gelohnt! Einen Spieltag vor Saisonende konnte der Ex-RWO-Spieler mit der Zweitvertretung den Aufstieg in die Kreisliga A feiern – und das laut den Verantwortlichen vom Liricher „Käfig“ zum ersten Mal überhaupt in der Vereinsgeschichte.

Keine Niederlage im Spitzenduell

Auf respektable 64 Punkte kam die Truppe am Ende. 21 Siege, vier Unentschieden und nur zwei Niederlagen und plus 86 Tore stehen zu Buche, damit reihte sich die Mannschaft auf Platz zwei hinter dem SV Sarajevo ein. „Sie sind verdient Meister geworden“, sagt Kinowski, der allerdings anmerkt, dass seine Mannschaft beide Spiele gegen die Mannschaft vom Buchenweg Unentschieden gespielt hat. „Dazu haben wir gegen den Dritten, Blau-Weiß Fuhlenbrock, beide Spiele gewonnen. Daher sind wir, finde ich, ein verdienter Aufsteiger.“

Eine gute Mischung aus jung und erfahren

Den Grund für die erfolgreiche Saison hat Kinowski schnell ausgemacht: „Wir hatten eine richtig gute Kreisliga B-Truppe mit einigen Spielern, die schon höherklassig gespielt haben“, erläutert der Linienchef. Erfolgreichste Torschützen waren Alessandro Murtinu (35 Tore) und Dennis Möck (20 Treffer). „Einige Spieler kannte ich noch aus der ersten Mannschaft, mit der ich in die Bezirksliga aufgestiegen bin. Dazu kamen ein paar junge Akteure aus der Jugend. Das war einfach eine gute Mischung aus jung und erfahren.“ Kinowski erläutert weiter, dass sich die jüngeren Spieler prima in der Mannschaft eingelebt hätten. „Die Älteren haben sie auch super aufgenommen. Erfreulich war auch, dass immer viele Leute beim Training anwesend waren, alle waren sehr ehrgeizig“, sagt der Coach. In sein Lob schließt er auch seine Co-Trainer Sascha Brücker und Matthias Henkemeier mit ein.

Anfang Juli geht es weiter

Erstmal ist bis zum 8. Juli Pause, dann beginnt die Vorbereitung für die Männer von Kinowski. Für die neue Spielzeit in der Kreisliga A gibt der Trainer das Ziel Klassenerhalt aus, der erneute Aufstieg wäre ein zu hohes Unterfangen. „Uns verlassen ein paar Spieler, unter anderem Lars Bruckwilder (RWO Team 12), Marco Schermann und Daniel Coers beendet verletzungsbedingt seine Karriere.“

Bisher zwei Neue an Bord

Als Zugänge stehen bislang Mike Knauf (Glück-Auf Sterkrade) und Marcus Thauer (Blau-Weiß Fuhlenbrock) fest. „Insgesamt schätze ich die Kreisliga A spielerisch stärker ein, aber das macht auch mehr Spaß, wenn die Spiele enger sind und ein bisschen Feuer drin ist“, blickt Kinowski voraus. „So können wir uns als Mannschaft weiter entwickeln. Das wird eine Herausforderung, aber ich freue mich darauf.“

Denn die wartet tatsächlich nicht nur auf dem Platz auf den Aufsteiger. Durch den Abstieg der ersten Mannschaft spielen kommende Saison nun beide Teams in der Kreisliga A gegeneinander. Das hätte man in Lirich gerne anders gehabt und „ist natürlich nie so ganz einfach“, wie Geschäftsführer Sven Bernhard weiß. Angehen wollen sie das Unterfangen dennoch gemeinsam.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben