Fußball

Arminia Klosterhardts Trainer Lomberg: „Sehr ärgerlich!“

Strittige Szene: Der vermeintliche Siegtreffer der Arminia wurde wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht anerkannt.

Strittige Szene: Der vermeintliche Siegtreffer der Arminia wurde wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht anerkannt.

Foto: Michael Dahlke / FUNKE Foto Services

Für die U15 von Arminia Klosterhardt war im Qualifikationsspiel zur Niederrheinliga gegen den TSV Meerbusch mehr drin als ein Remis.

U15 Niederrheinliga Qualifikation
Arminia Klosterhardt -
TSV Meerbusch 1:1 (0:1)

So ganz sicher waren sich Dirk Lomberg und Aron Maaßen nicht, ob sie sich jetzt über das Remis freuen können. „Hauptsache nicht verloren“, meinte Lomberg, fand aber auch wie Maaßen: „Da war deutlich mehr drin. Sehr ärgerlich!“

Dabei kamen die Gastgeber gar nicht besonders gut ins Spiel. Die erste Halbzeit blieb insgesamt ausgeglichen, die Arminia hatte die wohl größte Chance der ersten 35 Minuten, doch Meerbusch kratzte die Kugel wohl noch vor der Linie weg und hatte damit in der ersten Halbzeit das bessere Ende für sich.

DFB-Auswahlspielerin trifft

Die Gäste bekamen zwei Minuten vor der Halbzeit einen Freistoß im Halbfeld zugesprochen und droschen den Ball ziemlich uninspiriert ins Nirvana. Der Schiedsrichter - der für kein besonders flüssiges Spiel sorgte - ließ jedoch wiederholen und im zweiten Anlauf segelte der Ball von Linksverteidigerin Sandra Walbeck (die jüngst vom DFB eingeladen wurde) über dem sich verzweifelt streckenden Bedirhan Yaman ins lange Eck.

Arminia traf im Gegenzug noch mal das Gebälk und nahm das als Motivation für den zweiten Durchgang. Da kam Klosterhardt nämlich richtig gut aus der Kabine. Arminia ließ Meerbusch kaum noch aus der eigenen Hälfte, auch bei zweiten Bällen war Klosterhardt einfach immer einen Schritt schneller.

Das nagte dann auch an den Nerven der Gäste. Der Meerbusch-Keeper ließ sich bei einem Abstoß zu einer Beleidigung hinreißen und durfte vorzeitig duschen. Nun in Überzahl musste die Mannschaft von Lomberg und Maaßen natürlich unbedingt auch ein Tor erzielen.

Insgesamt hatten sie allerdings zu wenig Zug zum Tor, viel Gefahr strahlten die Gastgeber aber bei Standards aus. So nach einer Stunde: Die eingewechselte TSV-Torhüterin, die ein insgesamt gutes Spiel machte, kam zu zögerlich raus, Julian Marquardt war nach viel Ping Pong am reaktionsschnellsten und drückte die Kugel zum umjubelten Ausgleich über die Linie.

Von Meerbusch kam da auch in der Folge nicht mehr viel, Klosterhardt blieb bei ruhenden Bällen gefährlich. Einen lenkte die Torhüterin noch so eben über die Latte, dann in der letzten Minute ließ sie aber nur abklatschen. Die Arminia schob nach und warf sich mit allem in den Ball. Dabei ging auch die Torhüterin zu Fall, der Linienrichter zeigte Abseits an, der Siegtreffer zählte nicht - eine Fehl- und wohl auch eine Konzessionsentscheidung. Der Ausgleich war abseitsverdächtig.

Im anderen Spiel der Gruppe gewann der PSV Mönchengladbach überraschend gegen den SV Budberg mit 4:3.

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