Handball

Aggressive Panther erwartet

Der TBO hier vergangene Woche gegen den SC Bottrop empängt nun Biefang zum Derby.

Der TBO hier vergangene Woche gegen den SC Bottrop empängt nun Biefang zum Derby.

Foto: Thomas Gödde

Oberhausen.  Biefang-Damen wollen auswärts nachlegen und die HSG gelobt Besserung. Dazu lädt der TBO in der Landesliga zum Derby in die Hans-Jansen-Halle.

Oberliga, Damen
HSG Bergische Panther –
TV Biefang

Nach dem in Teilen rumpelnden Auftaktsieg über Lobberich wollen die Biefangerinnen am Sonntagmittag nun unbedingt nachlegen. Dabei dürfte es auch keine großartige Rolle mehr spielen, dass die Mannschaft von Dieter Schölwer in der Vorsaison bei ihrem Gastspiel in Burscheid mal überhaupt kein Bein auf den Boden bekam. „Da hoffe ich doch sehr auf den Lerneffekt. Wir müssen uns auf wilde, aggressive Panther gefasst machen. Meinen Mädels traue ich aber zu, dass sie Lösungen finden und an die gute zweite Hälfte aus dem TVL-Spiel anknüpfen“, strahlt Biefangs Trainer Zuversicht aus.

Bei den Gastgeberinnen ist Ausnahmespielerin und Toptorschützin Jenny Jörgens in dieser Spielzeit nicht mehr an Bord - Karriereende. Auf Seiten der TVB-Damen fehlen Alina Rosenke (privat verhindert) und die weiterhin verletzte Judith Schirra (Bandscheibenvorfall).


Verbandsliga, Herren
HSG RW O TV –
Tschft. St. Tönis

Den Fauxpas, zum Start in Königshof unerlaubt 15 Spieler eingesetzt zu haben, hat Krzysztof Szargiej auch schon wieder abgehakt. „Das macht niemand mit Absicht. Da gibt es keinerlei Schuldzuweisungen. Fehler passieren nun mal“, bekräftigt der HSG-Trainer. Die volle Konzentration liegt auf dem ersten Heimspiel übermorgen gegen den Vierten des Vorjahres. „Da wartet ein richtig guter Gegner auf uns, der uns vor eine Aufgabe stellen und fordern wird. Tönisvorst verfügt über eine Mischung aus routinierten Spielern und jungen Leuten“, warnt Szargej vorsorglich.

Im „Wohnzimmer“ Willy-Jürisen-Halle müssen die Rot-Weißen unbedingt die Anzahl der unnötigen Fehler reduzieren, aber auch das Rückzugsverhalten optimieren. „Wir benötigen gedankliche Frische und körperliche Fitness.“ Nico „Franz“ Heitzer weilt noch im Urlaub.


Verbandsliga, Damen
SSG Wuppertal/HSV Wuppertal –
TV Biefang

Beide Teams unterlagen am vergangenen Wochenende deutlich. Für die TVB-Reserve soll die Saison deshalb am späten Sonntagnachmittag im Bergischen Land richtig losgehen. „Wir sind nochmal eindringlich auf die Spielsituationen aus der Heißen-Partie eingegangenen, die wir nicht so beherrscht haben“, hat Coach Sebastian Köster in dieser Trainingswoche vermehrt im taktischen Bereich arbeiten lassen.

An Motivation mangelt es dem Aufsteiger in keinem Fall, Köster: „Wir rechnen uns was aus und wollen aus Wuppertal Zählbares mitnehmen.“


Landesliga, Herren
TB Oberhausen –
TV Biefang

Derby-Time schon am zweiten Spieltag in der Hans-Jansen-Halle! Während der TBO-Trupp in Bottrop einen verkorksten Auftakt hinlegte, wussten die Liga-Rückkehrer aus Biefang daheim gegen Schermbeck nahezu restlos zu überzeugen. „Ich habe mir den TVB angesehen. Sie haben spitzenmäßig abgeliefert. Wir haben aber einiges gutzumachen“, pocht Turnerbunds Linienchef Tim Kullmann auf eine deutliche Steigerung. Im besten Fall wird’s eine, die auch den gewünschten Erfolg bringt. Justin Bartesch, der kurz vor Saisonbeginn doch noch den Weg aus der Bundesliga-A-Jugend vom HC Wölfe Nordrhein zum Turnerbund fand, hat’s in Bottrop gleich mal böse erwischt: Kreuzbandverletzung. Kullmann: „Da müssen wir noch die genaue Diagnose abwarten. Aber für den Jungen tut mir das jetzt schon richtig leid. Das ist echt Scheiße!“

Christian Hoffmeister stellt den Derby-Charakter heraus. „Die Chancen stehen meiner Meinung nach 50:50.“ Die selbstbewussten Gäste wollen wiederholt über eine kompakte Abwehr zum nächsten positiven Resultat gelangen. „Der ‚Bomber’ ist ein cleveres Kerlchen und wird sich gegen uns bestimmt etwas einfallen lassen. Wir müssen die richtigen Antworten darauf geben“, will Hoffmeister sich unter keinen Umständen ins Bockshorn jagen lassen.

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