Fußball-Bezirksliga

Adler - Arminia: Kein Sieger zum Auftakt im Derby

Der neue Arminia-Coach Marcel Landers (hinten) sah im Derby zum Bezirksliga-Start ein Remis gegen Adler Osterfeld.

Der neue Arminia-Coach Marcel Landers (hinten) sah im Derby zum Bezirksliga-Start ein Remis gegen Adler Osterfeld.

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE FotoServices

Oberhausen.  Adler Osterfeld und die knapp 40 Minuten lang dezimierte Arminia aus Klosterhardt trennen sich zum Bezirksliga-Start 1:1.

Zum Auftakt der neuen Saison in der Fußball-Bezirksliga trennten sich der SV Adler Osterfeld und Arminia Klosterhardt leistungsgerecht 1:1 (0:1)-Unentschieden. Das intensiv, ja teils nickelig geführte Derby im Rohtebuscher Waldstadion legte offen, dass beide Mannschaften noch deutlich Luft nach oben haben.

„Wir können mit dem Punkt leben und nehmen den auch gerne mit. Meine Jungs haben viel investiert. Ich bin zufrieden“, freundete sich Adlers neuer Trainer Pierre Schmitz mit dem Remis an. Sein Gegenüber, Marcel Landers, blies ins gleiche Horn. „Wir hatten uns was vorgenommen und sicher mehr vorgestellt. Aber dieses 1:1 ist vollkommen okay“, wollte der Ex-Profi nicht das Haar in der Suppe suchen.

Lange Abtastphase

Es mussten 20 Minuten vergehen, bis die über weite Strecken spielerisch überschaubare Partie etwas an Fahrt aufnahm. Arminias Kapitän Nick Buchwald prüfte den glänzend reagierenden Adler-Keeper Kevin Strauch mit einem Kopfball. Auf der anderen Seite verpasste kurz darauf Tobias Hauner die Osterfelder Führung. Adlers Torjäger vom Dienst tauchte urplötzlich blank vor Robin Pfeifer auf. Arminias 19-jähriger Schlussmann vereitelte Hauners deutlich zu lässigen Abschluss per Fußabwehr (23.).

Zwei Zeigerumdrehungen später durften dafür dann die Grün-Weißen jubeln: Nicolas Strömann setzte im gegnerischen Sechzehner energisch nach und wuchtete das Leder unhaltbar für Strauch zum 1:0 in die Maschen. Die Antwort der Hausherren auf den Rückstand fiel bis zur Pause ziemlich spärlich aus. Denn zwingend wurde die Schmitz-Elf nicht mehr.

Das änderte sich mit dem Wiederanpfiff, vorrangig aber Arminias Schlafmützigkeit in der Defensive geschuldet. Die Gäste bettelten förmlich um Bestrafung und wurden schließlich auch erhört. Strömann schickte Marco Matuszzak mindestens unglücklich in Parterre, den fälligen Elfer verwandelte Hauner zum Ausgleich (49.). Für Klosterhardt kam’s noch dicker: Der kurz zuvor erst verwarnte Mehmet Dag stieg wiederholt deutlich zu hart gegen Dustin Masek ein und sah zurecht die Ampelkarte (52.).

Schiedsrichter Kai Henkies, dem selbst wohlwollend keine klare Linie attestiert werden konnte, gab in der Szene zwischen Strauch und Thomas Vennemann keine gute Figur ab. Osterfelds Schnapper nietete Arminias Allrounder übermotiviert im Strafraum um (56.). Henkies’ Pfeife blieb erstaunlicherweise stumm, klare Fehlentscheidung.

Die Gastgeber erarbeiteten sich ob ihrer Überzahl optisch zwar Vorteile. Allerdings ging den Rothebuschern hinten raus jegliche Torgefahr ab. In der Nachspielzeit wäre dem Landesliga-Absteiger aus Klosterhardt beinahe noch der Lucky Punch gelungen, nur verdaddelte Samet Kanoglu seine Riesenchance.

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