Handball

Styrums Neuzugänge zünden beim ersten Test

Die DJK Styrum um Pierre Bühne war nicht nur in der Defensive, sondern auch in der Offensive gut drauf.

Die DJK Styrum um Pierre Bühne war nicht nur in der Defensive, sondern auch in der Offensive gut drauf.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Der Mülheimer Landesligist testet bei der HSG Velbert/Heiligenhaus verschiedene Defensiv-Konzepte – und erzielt ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Landesligist Styrum 06 hat im Testspiel gegen die klassengleiche HSG Velbert/Heiligenhaus den deutlich längeren Atem und gewinnt am Ende eindeutig mit 32:22.

Das neu formierte Trainerduo aus Stephan Schmidt und Bernd Reimers ist mit dem ersten Auftritt ihrer Mannschaft durchweg zufrieden. „Wir waren angenehm überrascht, auch im Hinblick auf die Fitness“, sagte Schmidt. Denn immerhin hatten die beiden ihre Mannschaft schon vor dem Spiel eine Stunde durch die Halle gejagt.

Drei Drittel, drei Abwehrsysteme

Bei einer Spielzeit von drei Mal 20 Minuten war das erste Drittel noch recht ausgeglichen. „Dann haben wir angefangen in der Deckung umzustellen“, erklärt Abwehrspezialist Reimers. Statt der sonst üblichen defensiven 6:0 ließ er 5-1 und teilweise 3-2-1 spielen. „Das war wirklich klasse, wie das schon funktioniert hat“, so Reimers.

Aber auch für die Angriffsleistung gibt es viel positives Feedback. Die ersten einstudierten Konzepte hätten bereits gefruchtet, hieß es. Viele Räume gab es unter anderem auf der Linksaußen-Position für Hisashi Ambe, weil die Velberter ihrerseits ebenfalls offensiv deckten. Er nutzte dies und trug mit vier Toren zum Styrumer Sieg bei.

Neuzugänge präsentieren sich stark

Auch die Neuzugänge hätten sich bereits gut in die Mannschaft eingefunden. So ist etwa Raphael Jantze erstmalig ins Styrumer Trikot geschlüpft. Der Rückraumspieler kommt von der HSG Mülheim und hatte zuletzt ein Jahr pausiert. Vier Tore warf er in seinem ersten Spiel für die „06er“ auf der Spielmacherposition.

Rückkehrer Robin Milhorst kam auf fünf Treffer vom Kreis. Jan Kossmann traf ebenfalls fünf Mal ins Schwarze. „Für das erste Auflaufen war das sehr gut“, so das Fazit von Schmidt und Reimers.

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