FUSSBALL

Selami Günel setzt bei Fatihspor Mülheim auf mehr Disziplin

Fatihspor ist Mülheims einziger Verein, der noch auf Asche spielt.

Fatihspor ist Mülheims einziger Verein, der noch auf Asche spielt.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Erst in der Relegation verpasste Fatihspor den Aufstieg in die Kreisliga A. Der neue Trainer Selami Günel setzt auf eine wichtige Tugend.

Erst in der Relegation scheiterte der Fußball-B-Kreisligist Fatihspor am direkten Durchmarsch in die A-Liga. Auch dort wurde deutlich, woran es hapert. Mit dem neuen Trainer Selami Günel soll ein neuer Anlauf genommen werden.

„Ich habe der Mannschaft schon gesagt, dass sie disziplinierter werden muss“, sagt Günel und bezieht sich dabei sowohl auf die Trainingsbeteiligung als auch auf die Art und Weise des Spiels. Denn die mittlerweile in Broich beheimateten Styrumer haben ihre Stärken ganz klar in der Offensive um Torjäger Dogan Celik. Gerne vernachlässigen sie dabei aber die Defensive – sichtbar vor allem im Relegationsspiel bei Rhenania Hamborn (3:6).

Egin und Kaya sind neu bei Fatihspor

Trainer Suat Cakim konzentriert sich künftig auf die Vorstandsarbeit und übergibt nun an Günel, der in der Rückrunde mit dem Bezirksligisten SV Rot-Weiß als Interimstrainer den Klassenerhalt schaffte. Von der Bruchstraße brachte er Außenverteidiger Cihat Egin mit. Neuer Torwart ist Yunus Kaya, der beim MFC 97 zuletzt nicht am starken Efe Özkan vorbeikam.

Natürlich hoffen viele im Verein im zweiten Anlauf auf den Aufstieg. „Aber es wird schwer“, weiß Günel. Mit Raadt, Preußen Duisburg und Bissingheim kamen drei Absteiger dazu, von denen mindestens einer mit um den direkten Wiederaufstieg spielen wird.

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