Tennis

Mülheimer Matthias Müller-Seele gewinnt WM-Silber im Doppel

Matthias Müller-Seele und Karen Seele schlugen bei der Senioren Weltmeisterschaft in Lissabon auf.

Matthias Müller-Seele und Karen Seele schlugen bei der Senioren Weltmeisterschaft in Lissabon auf.

Foto: RuhrText

Mülheim.  Das Mülheimer Ehepaar Karen Seele und Matthias Müller-Seele hat an der Senioren Weltmeisterschaft in Lissabon teilgenommen. Mit Erfolg.

Das in Mülheim-Selbeck wohnende Ehepaar Karen Seele/Matthias Müller-Seele (Ratinger TC Grün-Weiß) kämpfte bei der Tennis-Weltmeisterschaft der Senioren in Lissabon um vordere Platzierungen. Müller-Seele eroberte im Herren-50-Doppel die Bronzemedaille.

Gemeinsam mit dem Australier Garry Nadebaum ging der Mülheimer als Nummer fünf der Setzliste ins Rennen. Dadurch sollten sie erst in der zweiten Runde ins Geschehen eingreifen. Zwei Brasilianer traten aber nicht an. Dann setzte sich das deutsch-australische Gespann gegen die Duos Charles Durham/David Shaun (Großbritannien) mit 6:3, 6:3 und Bart Theelen/Pieter van Houten (Niederlande) mit 7:5, 6:3 durch. Erst im Endspiel musste es sich knapp im Match-Tiebreak den Spaniern Javier Linares und Constantino Villar-Basanta geschlagen geben (4:6, 6:2, 7:10). Doppel-Weltmeister wurden der Deutsche Mathias Huning und der Finne Alexander Lindholm.

Im Teamwettbewerb bis ins Viertelfinale

Im Herren-50-Einzel schied Matthias Müller-Seele nach einem 6:1, 6:0-Auftakterfolg über den Spanier Javier Mendez Veiga in der zweiten Runde aus. Er unterlag dem Belgier Philippe Heirebaudt mit 6:4, 3:6, 5:7. Karen Seele gewann bei den Damen 50 das Erstrunden-Match gegen die Brasilianerin Maria do Socorro Guimares Oivane mit 6:0, 6:2. In Runde zwei kassierte sie eine 6:4, 5:7, 4:6-Niederlage gegen Petra Kaspar-Hitz aus der Schweiz. Im gemeinsamen Mixed unterlag das Mülheimer Gespann nach einem Freilos der argentinischen Paarung Monica Patron/Roberto Gattiker denkbar knapp mit 7:6, 2:6, 11:13.

Im Teamwettbewerb ging Matthias Müller mit Karsten Braasch sowie Mathias Huning und Marc Pradel auf Punktejagd. In der Gruppenphase besiegte das Quartett Dänemark (3:0) und Großbritannien (2:1). Dann unterlag das Aufgebot im Viertelfinale den Schweden mit 0:3. Durch die Niederlagen gegen die Niederlande (0:3) und die USA (1:2) beendeten die Deutschen den Wettbewerb auf Rang acht.

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