FUSSBALL

Mülheimer FC II trifft auf Skandal-Team TuS Asterlagen

Ein Bild, das deutschlandweit bekannt wurde: Schiedsrichter Samet Alpaydin bringt sich mit der Roten Karte in der Hand in Sicherheit.

Ein Bild, das deutschlandweit bekannt wurde: Schiedsrichter Samet Alpaydin bringt sich mit der Roten Karte in der Hand in Sicherheit.

Foto: FUNKE Foto Services

Mülheim.  Der Mülheimer FC II ist die erste Mannschaft, die es am Sonntag wieder mit dem TuS Asterlagen aufnimmt. Es ist das erste Spiel seit dem Eklat.

Der Mülheimer FC 97, Aufsteiger in die Fußball-Kreisliga A, bestreitet am Sonntag, 14 Uhr, im Ruhrstadion sein erstes Testspiel. Das wäre nicht weiter erwähnenswert, hätte nicht der Gegner zuletzt einen zweifelhaften Bekanntheitsgrad erlangt: der TuS Asterlagen.

Jene Mannschaft, die vor einem Monat in der Relegation gegen den Büdericher SV mit Angriffen auf den Schiedsrichter in die Schlagzeilen gekommen war. Ein Spieler und ein Verantwortlicher wurden für mehrere Jahre gesperrt. Im Styrumer Ruhrstadion haben die Duisburger nun ihren ersten Auftritt seit dem besagten Eklat.

Duisburger haben Probleme bei der Gegner-Suche

„Ich habe dort einen alten Kumpel von früher“, erklärt MFC-Trainer Cengiz Demircan, wie der Kontakt mit Asterlagen zustande kam. „Die haben natürlich jetzt Schwierigkeiten, Gegner für Testspiele zu finden“, so der Coach. Erst vor wenigen Tagen hatte der VfB Homberg vermeldet, dass er vorerst von Spielen gegen den Klub absieht.

Der MFC II sagte dennoch zu. „Wir hatten für dieses Wochenende selbst noch keinen Gegner, deswegen habe ich es angenommen“, so Demircan, der betont: „Ich habe aber klar gesagt, dass sofort Schluss ist, sobald etwas Unschönes auftreten sollte. Ich bin da aber sehr optimistisch.“

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