Handball

HSG Mülheim schließt erste Phase der Vorbereitung ab

Marco Schroer (r.) bekam von seinem Trainer nach der starken Leistung ein Sonderlob ausgesprochen.

Marco Schroer (r.) bekam von seinem Trainer nach der starken Leistung ein Sonderlob ausgesprochen.

Foto: Martin Möller

In Dortmund zeigt sich die HSG Mülheim stark verbessert. Vor den Ferien testen Dümpten und Saarn noch einmal ihre Form.

Der HSG Mülheim ist auch unter der Woche keine Reise zu weit. Sie testete am Donnerstag gegen den in der Verbandsliga Westfalen spielenden OSC Dortmund. Zwar unterlagen die Mülheimer gegen den höherklassigen Gastgeber deutlich 25:31 (13:18), „aber wir haben uns teuer verkauft“, ist HSG-Trainer Stephan Nocke zufrieden. Der OSC gehört für ihn in der kommenden Saison mit zu den Aufstiegskandidaten in die Oberliga.

Insbesondere in der Abwehr, die bisweilen ein echter Schwachpunkt der Mülheimer Spielgemeinschaft gewesen ist, sieht Nocke Fortschritte. Neben der defensiven 6:0 hat Nocke die 5:1-Variante mit Marco Schroer in der Spitze getestet. „Das könnte sich zu einer echten Alternative entwickeln“, so der Coach.

Sonderlob für Marco Schroer

Rechtsaußen Schroer bekam vom Trainer auch für seine Angriffsleistung mit insgesamt acht Toren ein Sonderlob, zumal er aufgrund von Personalmangel auch auf der eher ungewohnten halbrechten Position ran musste. Neben ihm gehörte auch Neuzugang Alexander Heß zu den besten Torschützen.

Eigentlich hätte der Mülheimer Landesligist am Samstag gleich wieder zu einem Auswärtsspiel in Richtung Westfalen antreten sollen, bei der Reserve des Ahlener SG. Das Spiel musste Nocke aber absagen, weil er keine Mannschaft zusammenbekommen hätte. „Damit ist die erste Phase der Vorbereitungs für uns schon abgeschlossen“, sagt er. Weil nun in den anstehenden Sommerferien die Hallen zu sind, geht die HSG in eine Pause. Der Trainer selbst nutzt für ein Handballcamp in Scharbeutz. Eine Woche wird er dort 70 Kinder bespaßen.

Saarn zum Rückspiel in Lintorf

Von den geschlossenen Hallen sind auch die anderen Mülheimer Mannschaften betroffen, deshalb nutzen auch der HSV Dümpten und der VfR Saarn das Wochenende nochmal für einen Test. Die Dümptener spielen am Samstag um 17 Uhr gegen den TV Kaldenkirchen aus der anderen Verbandsligagruppe, die Saarner reisen quasi zum Rückspiel zum TuS Lintorf. Saarn-Coach Carsten Quass hofft, dass er dann schon Fortschritte im Vergleich zur Vorwoche sehen kann: „Wir wollen die Anfangsphase nicht verschlafen, die Phasen mit voreiligen Abschlüssen minimieren und die Chancenverwertung optimieren.“

Erster Härtetest für Dümpten

Für die Dümptener ist es nach den ersten beiden Spielen gegen Landesligisten der erste stärkere Gegner in der Vorbereitung. „Viele sind im Moment im Urlaub“, sagt Trainer Rene Bülten, der deswegen auch ohne etatmäßigen Linksaußen antreten muss. Marvin Hentschel wird wohl auf der Position einspringen.

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