FUSSBALL

Essen abgesagt: Blau-Weiß Mintard bekennt sich zu Mülheim

Die mangelnde Konstanz ist in der laufenden Saison bislang das größte Problem beim Aufsteiger Blau-weiß Mintard. Nach dem Sieg in Burgaltendorf möchte er nun auch gegen Frohnhausen überzeugen.

Die mangelnde Konstanz ist in der laufenden Saison bislang das größte Problem beim Aufsteiger Blau-weiß Mintard. Nach dem Sieg in Burgaltendorf möchte er nun auch gegen Frohnhausen überzeugen.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Mülheim.  DJK hat die Essener Stadtmeisterschaft in diesem Winter abgesagt. Auf dem Feld benötigt Blau-Weiß mehr Konstanz. Am Sonntag kommt Frohnhausen.

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Wieder einmal hat Blau-Weiß Mintard die Chance, sich im Mittelfeld der Fußball-Landesliga festzusetzen. Die fehlende Konstanz hat das bislang verhindert. Vor dem Heimspiel am Sonntag, 15.15 Uhr, gegen den VfB Frohnhausen ärgern den Coach aber noch ganz andere Dinge. Welche, die mit Mintards Rolle in Mülheim zu tun haben.

Denn die Blau-Weißen gehören bekanntlich dem Essener Fußballkreis an, der Stadtteil Mintard liegt aber in Mülheim, wodurch die DJK in beiden Städten zu einer Art Grenzgänger wird. Auch bei der Auslosung der Mülheimer Stadtmeisterschaft war das ein Thema. „Die Verantwortlichen waren leider nicht gut informiert“, sagte Marco Guglielmi, der die Auslosung live über Facebook verfolgte. Sein Klub hat die Essener Stadtmeisterschaft für diesen Winter abgesagt. „Wir wollen uns ganz auf Mülheim konzentrieren“, betont Guglielmi.

Entscheidung ist auch ein Bekenntnis

Diesen Schritt möchte er auch als Bekenntnis verstanden wissen. Im Sommer will er ebenfalls nicht nur Turniere in Essen spielen. „Vielleicht spielen wir sogar mal beim Turnier von Rot-Weiß Mülheim mit“, verkündet Guglielmi.

Wo auch immer die Mintarder in der Sommerpause antreten, sie möchten dort doch gerne weiter als Landesligist angekündigt werden. In akuter Abstiegsnot schweben sie zwar nicht, vier Punkte Abstand können aber trügerisch sein.

Unbeständigkeit als Dauerthema

„Wir sind leider eine sehr unbeständige Mannschaft. Deswegen stehen wir immer kurz vor dem Mittelfeld und dann wieder kurz vor den Abstiegsplätzen“, ärgert sich Guglielmi.

Nach dem Sieg in Burgaltendorf hat der Coach genau das seinen Spielern praktisch als Hausaufgabe mit auf den Weg gegeben. „Wir müssen mal zwei gute Spiele hintereinander machen“, wünscht sich der Trainer.

Guglielmi fordert größere Gier nach drei Punkten

Woran es liegt, dass seine Mannschaft noch mit solch großen Schwankungen zu kämpfen hat? „Konstanz ist von vielen Faktoren abhängig, in erster Linie natürlich von der Einstellung. Wir sind manchmal zu schnell zufrieden. Die Gier nach drei Punkten muss aber in jedem Spiel enorm sein“, sagt Guglielmi. Nur so könne man das nötige Spielglück auch erzwingen.

In Burgaltendorf hatte Mintard dieses Glück, dass die Fehler nicht sofort bestraft würden. Das dürfte am Sonntag wieder anders werden. „Frohnhausen hat gerade in der Offensive unglaubliche Qualität“, weiß Guglielmi. „Wenn wir da Fehler machen, fliegen uns die sofort um die Ohren“, weiß er. Wenngleich der VfB nicht mehr den Lauf der ersten Saisonspiele hat, hält Guglielmi den Tabellenfünften immer noch für eine Spitzenmannschaft der Liga.

Wird Julian Piontek rechtzeitig fit?

Die Herangehensweise macht der Coach vom Personal abhängig. Da steht noch ein Fragezeichen hinter dem zuletzt verletzten Julian Piontek. Utku Acici wird auf jeden Fall ausfallen.

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