Floorball

Dümptener Füchse sind wieder Deutscher Meister

Endlich wieder Deutscher Meister: Die Floorballerinnen der Dümptener Füchse hatten in Dresden etwas zu feiern.

Endlich wieder Deutscher Meister: Die Floorballerinnen der Dümptener Füchse hatten in Dresden etwas zu feiern.

Foto: Privat

Erster Meistertitel nach zwei Jahren: Die Floorballerinnen der Dümptener Füchse schlugen im Endspiel die Baltic Storms aus dem hohen Norden.

Nach zwei Jahren ohne Titelgewinn haben die Floorballerinnen der Dümptener Füchse die deutsche Meisterschaft auf dem Kleinfeld für sich entscheiden können. In der Energieverbund-Arena in Dresden blieben sie in fünf Endrundenpartien siegreich. Das Finale gegen die Baltic Storms aus Kiel und Neuwittenbek endete mit einem 7:5-Triumph.

Als einziger Großfeld-Bundesligist hatten sich die Dümptenerinnen für den nationalen Showdown auf dem Kleinfeld qualifiziert. Dementsprechend waren sie auch als Favorit an den Start gegangen. „Wir haben alle Gruppenspiele und das Halbfinale klar gewonnen. Nur im Endspiel wurde es spannend, weil wir in der zweiten Hälfte trotz vieler Chancen das Tor nicht mehr getroffen haben. Das haben die Baltic Storms in dieser Phase besser als wir gemacht. Aber dennoch haben wir es verdientermaßen geschafft“, sagte Füchse-Kapitänin Lena Best.

Torreiche Vorrundenpartien

Die Mülheimerinnen gewannen die Vorrundenspiele gegen den STV Sedelsberg Hawks mit 15:2, den USV TU Dresden mit 8:2 und die SG Ludwigshafen/Karlsruhe mit 16:3. Die 39 Tore verteilten sich auf Lena Best (12), Jana Baccus (5), Riana König, Winona Jürgens (je 4), Lea Hübel, Sarah Hoymann (je 3), Lena Göbel, Shawnee Jürgens, Laura Göbel (je 2), Dimitra Schöpp und Jana Bornemann (je 1).

Im Halbfinale hatten die Mülheimerinnen mit der SG Berlin nur in der Anfangsphase Probleme. Nach einem 2:2-Zwischenstand triumphierte der Favorit mit 10:2. Erfolgreich waren Winona Jürgens, Jana Baccus (beide 3), Laura Göbel, Riana König, Lena Best und Jana Bornemann (je 1).

Titel wird Manfred Rustemeier gewidmet

Im Finale gegen die Baltic Storms schossen die Füchsinnen vor 120 Zuschauern durch Lena Best (4), Jana Bornemann und Riana König einen 6:2-Pausenstand heraus. Nach dem Wechsel kamen die Gegnerinnen auf 6:5 heran. Schließlich verwertete Jana Baccus eine Vorlage von Riana König zum entscheidenden Treffer (7:5).

Das Schlusswort von Lena Best: „Den Titel widmen wir unserem kürzlich verstorbenen Vereinsmitglied Manfred Rustemeier, Vater einer unserer Spielerinnen. Er hatte uns stets zu allen Meisterschaften begleitet.“

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