Fußball

Der Mülheimer FC testet gegen Oberhausen zwei Systeme

Der Mülheimer FC unterlag im Testspiel beim SC 20 Oberhausen.

Der Mülheimer FC unterlag im Testspiel beim SC 20 Oberhausen.

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE FotoServices

Mülheim.  Nach 45 Minuten stand es zwischen dem Mülheimer FC und dem SC 20 Oberhausen 0:0. Dann stellte Hakan Katircioglu um – mit überschaubarem Erfolg.

Der Mülheimer FC 97 hat das Testspiel gegen den SC 20 Oberhausen nach einer starken ersten Halbzeit mit 1:4 (0:0) verloren. Trainer Hakan Katircioglu ließ zwei verschiedene Systeme spielen.

Im 5-4-1 der ersten Halbzeit zeigten sich die Mülheimer in der Defensive kompakt und ließen nur wenig zu. Und das, obwohl mit Toygun Tasci und Trainersohn Emre Kaan Katircioglu zwei junge Verteidiger in der Fünferkette agierten. „Das war nicht schlecht, was die Jungs gemacht haben“, lobte der Übungsleiter.

Weniger Verteidiger nach der Pause

In der Pause löste er das Bollwerk auf und stellte auf eine 3-4-3 um, die Außenverteidiger agierten nun wesentlich offensiver. Der ambitionierte Bezirksligist aus der Nachbarstadt, der sich in der Sommerpause vor allem offensiv verstärkt hat, wusste das dann auszunutzen. Sven Weinknecht, Yusuf Allouche, Ertunc Turan und David Fojcik schossen den Gastgeber zwischen de 64. und 75. Minute komfortabel in Führung. Der Ehrentreffer gelang Bemin Selmanovic drei Minuten vor dem Ende per Foulelfmeter.

„Die taktische Umstellung ist, gerade gegen die starke Offensive der Oberhausener, nach hinten losgegangen“, resümierte Hakan Katircioglu, der aber wertvolle Erkenntnisse gewinnen konnte.

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